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Schlagstock

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Schlagstock zur Verteidigung

Als Schlagstock wird eine Hieb- und Stoßwaffe bezeichnet, die meistens aus Gummi, Holz oder Metall besteht. Sie trennen sich von Blankwaffen (wie z.B. Messern und Schwertern) dahingehend ab, dass sie nicht in den Körper des Feindes eindringen, sondern Verletzungen durch Schläge und Hiebe zufügen sollen. Es werden verschiedene Schlagwaffen unterschieden, u.a. normale Schlagstöcke, Teleskopschlagstöcke und Kubotans. Die meisten Modelle gelten hier in Deutschland rechtlich als Waffen und unterliegen folglich strengen Waffenregeln, bei deren Verstoß man sich strafbar machen kann.

Bei Schlagstöcken unterscheidet man zwischen sogenannten Tonfas und Teleskopschlagstöcken. Ein Tonfa ist ein Schlagstock mit charakteristischem Quergriff, der bei vielen Polizeieinheiten und einigen Kampfsportarten zum Einsatz kommt. In der Regel ist ein Tonfa um die 50 cm lang und wird heute meist auf Hartgummi oder PVC hergestellt. Geführt wird ein Tonfa in der Regel mit der Faust um den Griff. Bei dieser Haltung ist der Unterarm des Trägers am besten durch das Unterarmholz des Tonfas geschützt. Greift man den Tonfa unterhalb des Quergriffes, ist die Hand besser geschützt.

Ein Teleskopschlagstock ist ein Schlagstock, der sich wie ein Teleskop zusammenstecken und auseinanderziehen lässt. In der Regel ist diese Art Schlagstock aus Stahl oder Aluminium gefertigt. Im eingefahren Zustand ist ein Teleskopschlagstock üblicherweise um die 30 cm lang. Das Griffstück besteht meist aus Gummi. Der Teleskopschlagstock lässt sich mit einer Schleuderbewegung auf volle Länge ausfahren.

Rechtliche Lage

Besitz und Erwerb von Teleskopschlagstöcken und Tonfas sind für Personen ab 18 Jahren grundsätzlich frei. Das Führen von „Hieb- und Stoßwaffen“ ist hier in Deutschland allerdings verboten. Führen bei Versammlungen und öffentlichen Veranstaltungen ist laut dem geltenden Gesetz eine Straftat. Es gibt allerdings Ausnahmen, nämlich sofern der Träger ein „berechtigtes Interesse“ vorweisen kann. Hierunter fallen u.a. Berufsausübung (z.B. Polizei), Theateraufführungen oder die Verwendung beim Sport. Auch das Führen in einem verschlossenen Behältnis oder das Führen eines fest verschlossenen Teleskopschlagstockes ist prinzipiell legal. Einen Schlagstock aus Gründen der Selbstverteidigung mit sich zu führen ist nicht legal.

Zu unterscheiden sind außerdem die sogenannten Stahlruten oder Totschläger, die aus flexiblen Federelementen bestehen und über eine befestigte Eisen- oder Stahlkugel verfügen. Derartige Waffen zählen in Deutschland zu den verbotenen Waffen und dürfen nicht erworben werden.

Beliebte Modelle

Bei uns im Shop finden Sie eine Auswahl beliebter Schlagwaffen, die sich hervorragend zur Selbstverteidigung, zum Kampfsport oder anderen Zwecken einsetzen lassen. AKAH bietet mit dem MES Schlagstock Mehrzweckeinsatzstock einen hochqualitativen Tonfa an, der 55 cm lang ist. Ebenfalls von AKAH erhalten Sie bei uns außerdem einen Gummiknüppel Schlagstock mit Stahlöse und Lederschlaufe. Ebenfalls von AKAH: ein Teleskopschlagstock in stabiler Ausführung mit schwarzem Nylon-Holster. Dieser Teleskopschlagstock ist 53 cm lang wenn er ausgefahren ist, eingefahren nur kompakte 21 cm. Maximale Griffigkeit ist dank Soft-Grip-Griffstück garantiert. Noch kompaktere Hiebwaffen erhalten Sie bei uns außerdem mit dem TacPen Tactical Stift Schmeisser und dem Spikey-Tec Kubotan.

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