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Alles für die Ansitzjagd

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Die Jagd vom Hochsitz 

Das meiste Wild wird in Deutschland aus dem Ansitz heraus erlegt. Die Ansitzjagd ist dabei eine Jagdform aus der Kategorie Einzeljagd. Der Jäger erwartet dabei das von sich aus anwechselnde Wild. Der Vorteil der Ansitzjagd liegt darin, dass das Wild in der Regel weniger gestört wird, als wenn bei der Pirsch oder der Gesellschaftsjagd das Revier durchzogen wird. Möglichst sollte man dann auch die Ansitzeinrichtung so erreichen können, dass dabei das Wild ebenfalls nicht oder nur wenig beunruhigt wird. Dann erhält man während des Ansitzens auch einen möglichst unverfälschten Blick über den Bestand im Revier.

Die richtige Kleidung

Grundsätzlich bietet es sich in der kalten Zeit an, mehrere Schichten an Kleidung nach dem Zwiebelprinzip übereinander zu schichten. Dieses Prinzip ist effektiver als die Wahl von nur wenigen dicken Schichten, da sich in dem Hohlraum mehr Luft staut. Diese Luft isoliert die Wärme nach außen. Dementsprechend gibt es mit steigender Zahl an Schichten weniger Wärmeverlust.

Für die unterste Schicht wählt man am besten eng anliegende Thermounterwäsche aus Polyester. Diese soll gewährleisten, dass Feuchtigkeit schnell vom Körper wegtransportiert wird und somit die Isolationsfunktion der ersten Schicht gewährleistet bleibt. Dadurch bleibt die Haut trocken und wird nicht durch die Verdunstungskälte gekühlt.

Als Zwischenschicht können Sie eine Fleecjacke oder einen dicken Wollpullover wählen, um die Körperwärme zu speichern. Außerdem können Sie auch auf beheizbare Kleidung zurückgreifen, die Ihnen über mehrere Stunden hinweg wohlige Wärme spendet. 

In der äußeren Schicht sollte vor allem darauf Wert gelegt werden, dass externe Einflüsse wie Regen und Wind, die den Körper schnell abkühlen, durch spezielle Wind- oder Regenjacken abgehalten werden. Außerdem sollte diese Schicht atmungsaktiv sein, damit der vom Körper weg transportierte Schweiß leicht verdunsten kann.

Das Schuhwerk muss im Winter nicht nur Kälte sondern vor allem auch Feuchtigkeit abhalten. Das können beispielsweise Gummistiefel gewährleisten aber auch viele Jagdstiefel namenhafter Hersteller wie Meindl oder Hanwag. Um Platz für mehrere Schichten an Socken zu haben, sollten Sie die Schuhe für den Winter besser etwas größer wählen. Lammwolle hält als zusätzliches Futter besonders warm.

Außerdem sollte stets der Kopf bedeckt sein, da man über den Kopf besonders viel Wärme verliert.

 Im Sommer ist es im Ansitz wichtiger, dass die Kleidung funktional hinsichtlich der Jagdbedürfnisse ist. Sie muss reißfest sein und darf vor allem nicht rascheln. Außerdem sollten möglichst viele Taschen verfügbar sein. Auch im Sommer sollte man darauf achten, dass die Kleidung wasserfest und möglichst bequem ist. Loden ist daher als Material sehr beliebt. Es ist einserseits bequem und vor allem fast völlig geräuschlos, wenn man sich bewegt. Dazu ist es auch weitgehend wind- und wasserfest.

Ausrüstung für den Hochsitz

Bei einem nächtlichen Ansitz ist es sinnvoll auf einen Ansitzsack zurückzugreifen. Dieser bietet ein geschlossenes System, das nicht für Kälteströme offen ist. Er funktioniert ähnlich wie ein Schlafsack, wobei er nur oben eine Öffnung hat. Der Ansitzsack umschließt so fast den ganzen Körper bis zur Brust.

Ein netter und günstiger Helfer im Winter ist ein kleines Gel-Heizkissen für die Jackentasche. Dabei wird durch das Knicken eine chemische Reaktion eingeleitet, die dazu führt, dass sich das Gel im Kissen erwärmt. Für schnell frierende Menschen empfiehlt sich außerdem eine Kanzelheizung

Um auch Ihren Jagdhund angemessen auszurüsten, sollten Sie einen Blick in unsere Kategorie "Hund" werfen. 

 

 

 

 

Im März beginnt für fast alle Wildarten die Schonzeit. Diese dient unter anderem der Arterhaltung und soll in erster Linie verhindern, dass Jungtieren die zur Aufzucht notwendigen Elterntiere genommen werden. Doch auch in der Schonzeit gibt es für Jäger allerhand zu tun.

Wir haben Markus, vom Team Living.Active gefragt was er in dieser Zeit macht.

Schonzeit, was bedeutet das für dich, was machst du dann?
Für die meisten Wildarten ist es definitiv eine ruhige Zeit, eine Zeit, in der man das Wild vorrangig in Ruhe lässt. Einige Arten wie Fuchs und Schwarzwild dürfen aber weiterhin bejagt werden.
Ich konzentriere mich dann auf die Ansitzjagd auf Raub- und Schwarzwild.
Aber es ist auch eine Zeit, in der man sich schon einmal ein Konzept für die nächste Jagdsaison überlegen kann. Welche Aktivitäten stehen für die nächste Saison an? Was will ich bejagen? Wo kann ich Kirrungen anlegen oder Hochsitze bauen? Vielleicht kann man auch Fallenbunker oder Mäuseburgen bauen. Das ist natürlich alles revierabhängig.
Im Frühjahr geht man natürlich auch die Hochsitze ab, kontrolliert, repariert und schneidet die Einrichtungen frei.

Nutzt du die Zeit auch zur Waffenpflege?
Markus: Klar! Aber Waffen putze ich eigentlich das ganze Jahr über. Ich bin ein großer Fan von den VFG-Produkten wie beispielsweise dem Putzstock oder auch den Flinten-Filzreinigern. Je nach Stärke der Verschmutzung bietet die Firma verschiedene Utensilien an. Damit putze ich schon seit Jahren und bin echt zufrieden.

Legst du während der Schonzeit auch neue Kirrungen an?
Ja! Das macht natürlich auch jeder individuell aber ich mache Kirrungen hauptsächlich aus Naturstämmen und baue so eine Art Trog. Unten findet man dazu auch noch eine Anleitung.
Darüber hinaus benutze ich aber auch Kirrkreisel. Hier muss man natürlich darauf achten, sie richtig zu sichern. Wichtig ist, dass nur Schwarzwild die Kreisel bewegen kann! Dazu kann man beispielsweise ein Loch graben und den Kreisel dann mit Steinen beschweren. Man sollte sich vorher auf jeden Fall darüber informieren, denn in manchen Bundesländern sind Kirrkreisel auch verboten. Ich finde sie jedoch äußerst praktisch. Sie bestehen aus hartem Kunststoff und Mäuse können nicht an das Kirrgut gelangen. Eurohunt bietet dafür die Futtertrommel oder den Futterkegel an, von Moultrie gibt es auch den programmierbaren Futterautomat Pro Magnum Deluxe.

Kannst du uns weitere Tipps für die Schonzeit verraten?
Wir haben noch nicht über Wildkameras geredet. Die finde ich gerade auch zur Schonzeit eine gute Anschaffung. Sie lassen sich zum Beispiel gut an den Kirrungen aufstellen und liefern im Gegensatz zu Wilduhren genauere Aussagen. Außerdem muss man nicht täglich kontrollieren, ob sich an der Kirrung in der Zwischenzeit was getan hat. Das ist eben gerade in der Schonzeit sehr vorteilhaft, denn man soll das Wild ja schonen und so muss man die Tiere nicht unnötig bei Kontrollgängen oder –fahrten aufscheuchen. Trotzdem ist man immer bestens informiert und weiß genau, was in welcher Ecke des Reviers passiert.
Man muss die Kameras aber beantragen! Durch das Datenschutzgesetz ist das sonst verboten. Bevor man eine Kamera aufhängt, sollte man sich über die Richtlinien auf jeden Fall im Klaren sein!

Im März beginnt für fast alle Wildarten die Schonzeit. Diese dient unter anderem der Arterhaltung und soll in erster Linie verhindern, dass Jungtieren die zur Aufzucht notwendigen Elterntiere genommen werden. Doch auch in der Schonzeit gibt es für Jäger allerhand zu tun. Wir haben Markus, vom Team lining.active gefragt was er in dieser Zeit macht.

Schonzeit, was bedeutet das für dich, was machst du dann?

Für die meisten Wildarten ist es definitiv eine ruhige Zeit, eine Zeit, in der man das Wild vorrangig in Ruhe lässt. Einige Arten wie Fuchs und Schwarzwild dürfen aber weiterhin bejagt werden.
Ich konzentriere mich dann auf die Ansitzjagd auf Raub- und Schwarzwild. 
Aber es ist auch eine Zeit, in der man sich schon einmal ein Konzept für die nächste Jagdsaison überlegen kann. Welche Aktivitäten stehen für die nächste Saison an? Was will ich bejagen? Wo kann ich Kirrungen anlegen oder Hochsitze bauen? Vielleicht kann man auch Fallenbunker oder Mäuseburgen bauen. Das ist natürlich alles revierabhängig.
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Nutzt du die Zeit auch zur Waffenpflege?

Markus: Klar! Aber Waffen putze ich eigentlich das ganze Jahr über. Ich bin ein großer Fan von den VFG-Produkten wie beispielsweise dem Putzstock oder auch den Flinten-Filzreinigern. Je nach Stärke der Verschmutzung bietet die Firma verschiedene Utensilien an. Damit putze ich schon seit Jahren und bin echt zufrieden.

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Ja! Das macht natürlich auch jeder individuell aber ich mache Kirrungen hauptsächlich aus Naturstämmen und baue so eine Art Trog. Unten findet man dazu auch noch eine Anleitung.

Darüber hinaus benutze ich aber auch Kirrkreisel. Hier muss man natürlich darauf achten, sie richtig zu sichern. Wichtig ist, dass nur Schwarzwild die Kreisel bewegen kann! Dazu kann man beispielsweise ein Loch graben und den Kreisel dann mit Steinen beschweren. Man sollte sich vorher auf jeden Fall darüber informieren, denn in manchen Bundesländern sind Kirrkreisel auch verboten. Ich finde sie jedoch äußerst praktisch. Sie bestehen aus hartem Kunststoff und Mäuse können nicht an das Kirrgut gelangen. Eurohunt bietet dafür die Futtertrommel oder den Futterkegel an, von Moultrie gibt es auch den programmierbaren Futterautomat Pro Magnum Deluxe.

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