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Welche Waffe für den Ansitz?

Der klassische Ansitz ist die wohl meist ausgeübte Jagdart in Deutschland. Für diese Jagdart gibt es eine Fülle von Jagdwaffen, welche Verwendung finden könnten.

Es kommt jedoch auch immer darauf an, welche Wildart bejagt werden soll. Ein ganz entscheidender Faktor ist hier auch die Wahl des Kalibers. Wenn viel Schwarzwild oder auch Rotwild im Revier vorkommt, nehme ich natürlich ein anderes Kaliber als in einem Revier, in dem vorwiegend Rehwild bejagt wird.

In diesem Blogbeitrag möchten wir das Thema genauer beleuchten und auf einige Waffenarten sowie Kaliber eingehen.

Welche Waffenarten eignen sich vornehmlich für den Ansitz?

Die klassische Repetierbüchse

An oberster Stelle steht wohl wie für die meisten die klassische Repetierbüchse. Diese gibt es in in den verschiedensten Ausführungen und sind ab 600€ aus meist US amerikanischer Produktion zu erstehen. Natürlich sind nach oben keine Grenzen gesetzt. Waffen der Hersteller Sauer, Mauser oder Sako kosten ein vielfaches.

Wer eine günstige Repetierbüchse sucht, sollte sich wie bereits erwähnt bei den US amerikanischen Herstellern Savage oder Winchester umsehen. Die Waffen sind gut verarbeitet und weisen in der Regel eine absolut taugliche Schussleistung auf. Hier wäre unter der 1.000€ Marke die Savage 110 Hog Hunter und die Winchester XPR zu nennen.

Wer jedoch auch auf spätere Sicht seine Waffe etwas tunen will, sollte etwas mehr in eine Remington 700 investieren. Die Remington 700 wird seit 1962 von Remington Arms hergestellt und ist bis heute in mehreren Ausführungen in Produktion. Es gibt unzählige Wechselschäfte, welche auf dem System der Remington 700 basieren. Ebenso gibt es eine Fülle an Montagemöglichkeiten und Tuningabzüge. Der Vorteil liegt hier also ganz klar in der Ausbaufähigkeit dieses Waffensystems.

Aber nicht nur die US Amerikaner bauen verlässliche Repetierbüchsen. Der finnische Hersteller Sako fertigt mit der Tikka T3 Linie ein äußerst zuverlässige, präzise und gut verarbeitete Repetierbüchse. Die Qualität liegt definitiv über dem Standard US Amerikanischer Produkte. Die Tikka T3 ist jedoch auch ein wenig teurer und startet bei rund 1300€ in der Grundausstattung.

Ich selbst habe eine Tikka T3 Varmint zum sportlichen Schießen genutzt und muss sagen, dass aus dieser Waffe eine exorbitante Präzsion herauszuholen war. Auch die Munitionsverträglichkeit von Tikka Waffen ist äußerst hoch.

Die Tikka T3 hat sich in letzten Jahren auch in Übersee zu einem wahren Bestseller entwickelt. Darum sind auch sehr viele Schafthersteller dazu übergegangen, Austauschschäfte für die Tikka T3 herzustellen. Auch Abzüge von Timney oder Bixn Andy sind für die T3 erhältlich.

Allen genannten Büchsen fehlt jedoch ein Ausstattungsmerkmal, welches in Deutschland äußerst populär geworden ist. Der Handspanner, welcher es ermöglicht die Büchse im entspannten Zustand zu führen und erst kurz vor Schussabgabe zu spannen. Zweifelsohne ist der Handspanner mit eines der sichersten Systeme. Dadurch das der Schlagbolzen bis kurz vor Schussabgabe entspannt ist, besteht nicht die Gefahr, dass kinetische Energie auf das Zündhütchen einwirken kann. Ein solches Ausstattungsmerkmal findet sich auch bei der klassischen Repetierbüchsen Sauer 404 oder Mauser M12.

Die Mauser M12 ist im mittleren Preissegment zuhause und in der extreme Version mit Kunststoffschaft oder in der MAX Version sogar mit Holzlochschaft zu bekommen. Die Mauser M12 ist im Bereich von 2.000€ eine unserer meistverkauften Waffen.

Die Sauer 404 hingegen ist eine Büchse aus dem Premium Segment. Hier muss jedoch in der Grundausstattung ein guter Tausender mehr in die Hand genommen werden als bei der Mauser M12.

Dafür bietet die Sauer 404 aber eine sehr gut zu kontrollierenden Handspanner + automatische Schlagbolzensicherung, einen entnehmbaren Verschlusskopf, um unerlaubtem Zugriff noch besser entgegenzuwirken, vier einstellbare Abzugsgewichte sowie in Länge und Winkel einstellbarer Abzugszüngel und problemlosen Kaliberwechsel anhand der Laufwechselmöglichkeit. Wir haben lange Zeit eine Sauer 404 Synchro XTC (Carbonversion) als Ausbildungswaffe für unser Jungjägerschießen an der Jagdschule Jagen Lernen JL GmbH genutzt. Die Waffe ging dort durch unzählige Hände und hat uns nie im Stich gelassen.

Fazit zu Repetierbüchsen

Prinzipiell halte ich die Repetierbüchse für eine äußerst geeignete Ansitzwaffe. Je nach Modell ist der Anschaffungspreis wesentlich günstiger als bei anderen Waffensystemen was uns auch zur zweiten großen Gruppe der Ansitzwaffen bringt.

Der Geradezugrepetierer

Geradezugrepetierer sind keine wirkliche Innovation der Neuzeit. Der Schweizer Karabiner 11 auch kurz K11 genannt, erblickte im Jahr 1911 das Licht der Welt und verfügte ebenfalls über einen Geradezugverschluss.

Noch heute werden diesen Waffen von Sportschützen rund um den Globus genutzt.

Der große Vorteil dieses Systems ist der schnelle und einfache Repetiervorgang. Bei einem Geradezugrepetierer werden lediglich zwei Bewegungsabläufe benötigt, um die Waffe nachzuladen. Wurde die Patrone abgeschossen, wird der Verschluss nach hinten gezogen und die leere Hülse ausgeworfen. Kurz darauf wird der Verschluss wieder nach vorne geschoben, welcher eine neue Patrone aus dem Magazin mitnimmt, bis der Verschluss in seiner Endposition verriegelt. Mit etwas Übung geht dieser Vorgang äußerst schnell.

Die Repetierbüchse benötigt für diesen Vorgang vier Bewegungsabläufe:

  • Kammerstängel anheben und Verschluss entriegeln
  • Verschluss nach hinten ziehen
  • Verschluss nach vorne schieben
  • Kammerstängel nach unten drücken und damit den Verschluss verriegeln

Die wichtigsten Geradezugrepetierer, welche derzeit am Markt erhältlich sind, wären die Blaser R8, Merkel Helix, Heym SR30 oder auch die Steel Action. Alle genannten Waffen verfügen über einen Handspanner und eine äußerst gute Verarbeitungsqualität.

Ich selbst führe eine Blaser R8 im Kaliber .308 Winchester und eine Heym SR30 im Kaliber 6,5 Creedmoor. Beide Waffen sind ausgezeichnet, wobei ich gestehen muss, dass die Blaser R8 einen etwas besseren Schlossgang aufweist. Die Merkel Helix nutzen wir mehrfach als Ausbildungswaffe für unser Jungjägerschießen und die Helix lässt sich von allen vier genannten für meinen Geschmack am schnellsten Repetieren. Dies ist der inneren Mechanik mit 1:2-Übersetzung zu verdanken. Die Steel Action ist extrem massiv verarbeitet, was sie etwas schwer macht. Dafür ist der Handspanner und die Schussleistung ebenfalls ausgezeichnet.

Fazit zu Geradezugrepetieren

Der Geradezugrepetierer ist auf Schnelligkeit getrimmt. Da ich selbst zwei Geradezugrepetierer zum Ansitz nutze, liegt es auf der Hand, dass ich sie als sehr gut geeignet ansehe. Ebenso ist der Geradzugrepetierer eine sehr gute Wahl für die herbstlichen Drückjagden. Der Geradezugrepetierer deckt also Ansitz und Drückjagd gleichermaßen ab. Der Nachteil gegenüber der Repetierbüchse ist der Anschaffungspreis. Hier starten wir ab 1.890€ für die Heym SR30 in der Grundaustattung. Wird jedoch noch eine Laufkürzung und ein Mündungsgewinde dazu gebucht sind wir schnell bei über 2.000€. Die Steel Action liegt auch über 2.000€ und bei der Blaser R8 oder Merkel Helix sind wir selbst in der günstigsten Grundaustattung bei rund 3.000€.

Die Selbstladebüchse

Als Ansitzwaffe sind Selbstladebüchsen eher die Seltenheit. An die Präzision einer Repetier oder Geradezugbüchse kommen die meisten Selbstlader jedoch nicht heran. Trotzdem bringen Selbstlader eine jagdlich brauchbare Präzision.

Ebenso können die meisten jagdlichen Selbstlader nicht mit den immer populärer werdenden Schalldämpfern betrieben werden, da es aufgrund der Funktionsweise zu Problemen beim Ladevorgang kommen kann. Ein weiterer Punkt ist der Abzug. Auch hier müssen etwas schlechtere Eigenschaften in Charakteristik und Abzugswiederstand in Kauf genommen werden.

Der Selbstlader ist in meinen Augen eher ein Spezialist für die Drückjagd. Ich selbst habe zwei Jahre lang eine Browning BAR 2 im Kaliber .30-06 zur Drückjagd geführt. Hier kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass dieses Waffensystem sehr gut für Drückjagd geeignet ist. Hier muss ich jedoch noch dazu sagen: Auch wenn ein schneller 2 oder gar 3 Schuss auf Wild möglich ist, sollte schon beim ersten mit Ruhe und bedacht sauber gezielt und abgekommen werden. Es geht in aller erster Linie darum das Wild sauber und ohne Qualen zu erlegen. Das sollte jeder Jäger verinnerlichen aus Achtung vor der Kreatur.

Fazit zu Selbstladebüchsen

Wie bereits angesprochen, halte ich die Selbstladebüchse eher für einen Spezialisten bei den herbstlichen Drückjagden. Als Ansitzwaffe würde ich persönlich aus den genannten Gründen andere Waffensysteme bevorzugen.

Der Unterhebelrepetierer

Unterhebelrepetierer sind in Deutschland eher eine Randerscheinung. Trotzdem sieht man den ein oder anderen mit einer solchen Waffe auf der Drückjagd. Auch ich zähle mich zum Kreis dieser seltenen Gesellen.

Es ist mehr der nostalgische Flair, welcher mich zu solch einer Waffe greifen lässt. Und auch diese Waffe habe ich schon zum Ansitz geführt. Es handelt sich dabei um eine Marlin 1895 Guide Gun im Kaliber .45-70 Government. Ich schieße die Waffe mit Hornady Lever Evolution FTX mit einem 325gr. schweren Geschoss. Auf Rehwild zeigte diese Patrone ein sehr umwerfendes und Wildbret schonendes Verhalten. Marlin hat nun kürzlich die Dark Series auf den Markt gebracht. Komplett in schwarz gehalten mit langem Picatinny Rail und Mündungsgewinde bietet dieses Modell mehr Ausstattungsmerkmale als die gewöhnlichen Marlin Modelle. 

Das Problem der .45-70 Government ist ihre stark gekrümmte Flugbahn. Wenn wir uns die ballistischen Daten einer Standard Laborierung mit Flachkopfgeschoss ansehen, haben wir eine Vo von rund 600 m/s und eine GEE von gerade einmal 100 m. Ist die Waffe auf 100 m Fleck eingeschossen, fällt die Kugel nach 150 m bereits über 10 cm. Das Kaliber ist also alles andere als für den weiteren Schuss geeignet.

Die Browning BLR ist aufgrund Ihres Einsteckmagazins in der Lage, Standard Büchsenkaliber zu verschießen. Da sie kein Röhrenmagazin hat, können Spitzgeschosse gefahrlos geladen werden. Somit steht diese Waffe Beispielsweise im Kaliber .308 oder 30-06 zur Verfügung.

Da die genannten Waffen über einen Hahn zum Spannen verfügen, kann die Waffe ähnlich einem Handspanner geführt werden. Ein weiterer Vorteil ist die recht kompakte und somit führige Bauweise von Unterhebelrepetierern.

Fazit zu Unterhebelrepetierern

Den Unterhebelrepetierer sehe ich eher als Nostalgieträger. Die Kaliber Auswahl ist dürftig und nicht sehr weitschusstauglich, der Nachladevorgang indem der Lever nach unten geschwenkt wird kann in engen Kanzeln umständlich sein. Das Laden und entladen des Röhrenmagazins ist etwas umständlich und ein Mündungsgewinde für Schalldämpfer Betrieb muss bei vielen Unterhebelrepetierern nachgeschnitten werden. Nüchtern betrachtet wäre für mich der Unterhebelrepetierer also definitiv nicht die erste Wahl für eine Ansitzwaffe.

Kominierte Waffen

Kombinierte Waffen sind seit langer Zeit fest mit der Jagd verbunden. Der Drilling also 2x Schrot und 1x Kugel steht hier mit Sicherheit ganz weit oben auf der Liste. Aber auch die Bockbüchsflinte 1x Schrot und 1x Kugel ist eine sehr oft gesehene Waffenart in deutschen Revieren.

Ich selbst führe eine Blaser B95 Bockbüchsflinte im Kaliber 20/76 sowie 8×57 IRS. Diese Waffe führe ich meist zur Winterzeit, um den Fuchs balgschonend mit Schrot zu erlegen. Die Waffe gibt mir immer das Gefühl bestens gerüstet zu sein.

Eines Morgens saß ich mit dieser Waffe an, um ein Stück Rehwild zur Strecke zu bringen doch nach gut anderthalb Stunden an diesem doch recht kalten morgen kam mir ein Muffelwidder. Er zog wie aus dem Bilderbuch auf eine Distanz von 50 m und verhoffte einen kurzen Moment breit stehend vor mir. Die Entscheidung, ihn zu erlegen, war schnell gefasst und die 8×57 IRS war ein prädestiniertes Kaliber für diesen Abschuss, da Muffelwild als recht schusshart gilt.

Ich ließ die Kugel also fliegen und der Widder zeichnete deutlich. Er ging jedoch noch 20 m und verendete kurz darauf schlagartig. Die Kugel saß abgezirkelt kurz hinter dem Blatt und so war dieser Morgen ein voller Erfolg.

Der Nachteil einer kombinierten ist jedoch keinen zweiten schnellen Schuss abgeben zu können. Die Waffe muss zuerst gebrochen und eine weitere Patrone per Hand ins Patronenlager eingeführt werden.

Ein Notbehelf wäre hier ein Flintenlaufgeschoss. Sitzt der Kugelschuss nicht ordnungsgemäß kann anhand eines Flintelaufgeschosses nachgeschossen werden. Hier ist jedoch auf eine Maximalreichweite von 50 m zu achten, da die Treffgenauigkeit, Wirkung und Geschossenergie mit steigender Entfernung abnehmen.

Viele Jäger statten ihren Drilling auch mit einem Einstecklauf kleineren Kalibers aus. Dies wiederum führt dazu, dass 1x Schrot 1x große Kugel und 1x kleine Kugel zur Verfügung stehen. Dadurch ist man für alle Eventualitäten gerüstet.

Fazit zu kombinierten Waffen

Ich halte kombinierte Waffen für äußerst geeignet als Ansitzwaffe. Die aufgeführten Beispiele zeigen, dass eine kombinierte Waffe sehr viel Spielraum auf der Jagd bietet und nahezu jedes jagdliche Szenario abdecken kann.

Welches Kaliber für den Ansitz?

Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. 10 Jäger geben hier 10 verschiedene Meinungen ab. Deshalb möchte ich an diesem Punkt lieber meine persönlichen Erfahrungen wiedergeben.

Ich führe beispielsweise eine Remington 700 SPS TAC mit GRS Berserk Schaft und Hausken JD184 Schalldämpfer im Kaliber .223 Remington. Diese Waffe wurde vornehmlich für die Raubwildbejagung angeschafft. Ich muss jedoch gestehen das ich die Waffe so gerne schieße, dass ich sie im Jagdjahr 2019 auch sehr gerne auf Rehwild geführt habe. Zuerst hatte ich bedenken, dass die .223 für Rehwild nicht optimal sein könnte. Meine Bedenken waren zu wenig Augenblickswirkung und auch zu starke Hämatombildung aufgrund der hohen Vo der Geschosse.

Ich nutze jedoch ein 73gr schweres Bleigeschoss mit Kunststoffspitze, welches von Haus aus etwas langsamer fliegt als die klassischen 55gr schweren Geschosse. Ebenso bedingt durch die kurze Lauflänge der Remington von 16,5″ wird die Kugel sehr moderat beschleunigt. Ich muss sagen das die ersten Abschüsse äußerst zufriedenstellend waren und ich eines Besseren belehrt wurde. Der Einschuss meist Kaliber groß wurde von einem Ausschuss in der Größe eines 2-Euro-Stücks gefolgt. Die längste Fluchtstrecke betrug 10 m und ebenso war immer genügend Schweiß vorhanden.

Das Problem der .223 ist jedoch das äußerst eingeschränkte Einsatzspektrum. Da wir auch Sauen, Dammwild und gelegentlich Muffel zu verzeichnen haben, führe ich wie bereits erwähnt eine Blaser R8 im Kaliber .308 Winchester und eine Blaser B95 Bockbüchsflinte im Kaliber 8×57 IRS. Auch diese beiden Kaliber haben mich bis jetzt nicht im Stich gelassen. Die .308 Winchester ist in der heutigen Zeit ein wahres Modekaliber geworden und wird von vielen Jägern genutzt. Zweifelsohne schießt sich die .308 äußerst angenehm und bringt auch genügend Energie ins Ziel. Wenn ich jedoch wesentlich stärkere Sauen und Rotwild zu bejagen hätte, würde ich ein anderes Kaliber wählen. Hier stünden für mich eher die 8x68S, .300 Win. Mag. oder die 9,3×62 im Raum. Wenn es ein Kaliber für eine kombinierte Waffe sein sollte, wäre es wohl die 30R Blaser.

Die Kaliberwahl ist also immer stark von den persönlichen Revierverhältnissen und der zu bejagenden Wildart abhängig. Ebenso spielt es einen Rolle ob eine reine Waldjagd oder Feldjagd vorliegt. Sind die Schussentfernungen weiter, sollte auf ein Kaliber mit gestreckter Flugbahn gesetzt werden. Die .300 Win. Mag. ist für weite Schüsse ein guter Kandidat.

Welche Waffe ist nun die beste Ansitzwaffe ?

Diese Frage lässt keine eindeutige Antwort zu. Man muss, wie mehrfach erwähnt, die eigenen Revierverhältnisse die vorwiegenden Wildarten und auch das eigene Budget in Betracht ziehen. Die prädestinierten Waffenarten wären hier jedoch aus meiner Sicht die Repetierbüchse der Geradezugrepetierer oder eine kombinierte Waffe. Mit allen habe ich gejagt und alle haben ihre Vor- und Nachteile, welche es abzuwägen gilt. Die Repetierbüchse ist ein zuverlässiger Begleiter, welcher je nach Model kostengünstig zu erwerben ist. Der Geradezugrepetierer gibt dem ganzen Schnelligkeit und macht die Grätsche zwischen Ansitz und Drückjagd. Die Kombinierte ist die flexibelste und deckt eine große Range an Jagdarten ab. Hier muss jeder nach seinen persönlichen Bedürfnissen entscheiden welche Waffenart die beste wäre.

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