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Kahles Helia RD Rotpunktvisier

Zu den herbstlichen Drückjagden werden von vielen Schützen Reflexvisiere geführt. Mit einem solchen Visier lässt schnell und Intuitiv ein Ziel erfassen. Da beim Zielen beide Augen geöffnet bleiben, genießt der Schütze sein komplettes natürliches Sehfeld und kann eine vorbeiziehende Rotte Schwarzwild gut überblicken. 

Wichtige Vertreter bei Leuchtpunktvisieren in offener Bauweise wären zum Beispiel das Burris Fast Fire, Docter/Noblex Sight oder auch das Leica Tempus. Seit Januar 2019 ist das Kahles Helia RD auf dem Markt. Wir haben das Gerät genauer unter die Lupe genommen und möchten unsere Eindrücke schildern. 

Kahles Helia RD Rotpunktvisier Datenblatt

Anwendung: Drückjagd, Nachsuche, Sport
Montage: Adapterplatte, Picatinny Schiene
Gewicht: 42 g
Höhen / Seitenverstellung max.: 4m/2,5m
Beleuchtungseinstellung: 4 Stufen intelligenter Abschaltautomatik
Eignung: Langwaffe
Punktgröße: 2 MOA

Kahles Helia RD Lieferumfang

Im Lieferumfang finden wir neben dem Reflexvisier:

  • Eine Bedienungsanleitung
  • Eine Garantiekarte
  • Eine orangene Abdeckkappe inkl. Ersatzbatterie
  • Je nach Auswahl eine Adapterplatte oder Picatinny Montage
  • Einen Inbusschlüssel

Erster Eindruck des Kahles Helia RD

Kahles ist bekannt für absolut hochwertige Optiken und dies setzt sich natürlich beim Kahles Helia RD fort. Die Metallteile sind absolut sauber verarbeitet und weisen ein fein ausgeführtes Finish auf. Eine Höhen- und Seitenverstellung, ein seitliches Batteriefach und eine +/- Taste für die Steuerung des Leuchtpunktes lassen auf den ersten Blick ebenfalls keinen Grund zur Beanstandung zu. 

Das Kahles Helia RD im Detail

Die Höhen- und Seitenverstellung des Kahles Helia RD funktioniert ähnlich einem Zielfernrohr. Anhand des mitgelieferten Inbusschlüssel wird die Verstellung von Höhe und Seite vorgenommen. Eine Skala ist rund um die jeweilige Inbusschraube aufgedruckt. Beide Schrauben verfügen über eine spürbare Klickrastung, was die Einstellung wesentlich erleichtert. 

Pro Klick verstellt sich der Kugeleinschlag um 15 mm auf 50 m. Insgesamt stehen 4,0 m in der Höhe und 2,5 m in der Seite auf 100 m zur Verfügung. 

Im Lieferumfang finden wir eine orangene Abdeckkappe, welche das Kahles Helia RD bei Nichtbenutzung schützt. Durch die orangene Farbgebung der Kappe kann diese bei Verlust in Feld oder Wald schnell wiedergefunden werden. 

Im Inneren dieser Kappe ist auch ein Fach für die Ersatzbatterie vorgesehen. Dadurch wird sichergestellt, dass bei einer schwachen oder leeren Batterie auf der Drückjagd schnell eine Ersatzbatterie zur Verfügung steht. 

Das Batteriefach des Kahles Helia RD sitzt auf der rechten Seite. Im Batteriefach finden wir eine Art Schublade, welche die Batterie aufnimmt und im Batteriefach sichert. Ein schneller und unkomplizierter Wechsel ist also problemlos möglich. 

Die Leuchtdiode projiziert einen scharf abgegrenzten Leuchtpunkt mit einer Größe von 2MOA auf das antireflexbeschichtete Sichtfenster. Der feine 2 MOA Punkt gewährleistet ein feines Anhalten und verdeckt auf 5 0m nur etwa 3 cm vom Ziel, was auch übliche Drückjagdentfernungen darstellt. 

Anhand der seitlichen + und – Taste kann das komplette Gerät gesteuert werden. Durch Drücken der + Taste schaltet sich das Gerät ein. Ebenso steigert die + Taste die Leuchtintensität des Leuchtpunktes. Die – Taste verringert die Leuchtintensität. Insgesamt stehen vier Leuchtstufen zur Verfügung. Wird die Minus Taste für 2 sek. gedrückt, schaltet sich das Gerät aus. 

Durch drei Minuten Inaktivität schaltet sich das Gerät in den Stand by Modus. Durch Bewegung schaltet sich das Gerät wieder ein und ist umgehend einsatzbereit. Nach vier Stunden Inaktivität schaltet sich das Gerät komplett ab. Diese Features schonen die Batterie in hohem Maße und sichern ihr zudem eine hohe Lebensdauer. 

Fazit zum Kahles Helia RD 

Ich selbst habe lange Zeit mit Leuchtpunktvisieren auf Drückjagden gejagt. Ich habe nie eine Vergrößerung vermisst, um eine gut platzierten Schuss anzutragen. Ich beschränke mich jedoch in der Entfernung auf Drückjagden. Die meisten Schüsse, die ich abgab, lagen zwischen 5 und 50 m.

Für den Nachsuchenführer würde ich jedoch kein Leuchtpunktvisier in offener Bauweise empfehlen. Bei diesem rauen Einsatzgebiet würde ich eher zur geschlossenen Bauweise raten wie wir Sie zum Beispiel von Aimpoint kennen.

Wer jedoch rein als Schütze auf den alljährlichen Drückjagden zugange ist und eine äußerst kompakte Lösung sucht, ist mit Geräten der offenen Bauweise gut beraten.

Das Kahles Helia RD bietet sehr gute Verarbeitung, eine unkomplizierte Klickverstellung, bestes Finish und eine fein abgegrenzten gut dimmbaren Leuchtpunkt. Wer ein kompaktes Reflexvisier sucht, ist beim Kahles Helia RD an der richtigen Adresse. 

ZU DEN LEUCHTPUNKTVISIEREN

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