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Im Interview mit Christian Winter von Swarovski Optik zur Drückjagd

Interview Christian Winter

Das Zielfernrohr ist ein essenzieller Bestandteil für eine erfolgreiche Drückjagd. Wir haben uns vor der kommenden Drückjagdsaison mit Christian Winter von Swarovski Optik unterhalten und ihm einige Fragen zum Thema Zielfernrohr und Leuchtpunktvisier zur Drückjagd gestellt.

Herr Winter, stellen Sie sich doch bitte kurz unseren Lesern vor:

Mein Name ist Christian Winter, ich bin 26 Jahre alt und seit Januar 2014 Produktmanager bei SWAROVSKI OPTIK. Im Produktmanagement beschäftige ich mich hauptsächlich mit Zielfernrohren sowie weiteren Produkten für die Zielgruppe Jäger. Seit meinem 18. Geburtstag habe ich einen gültigen Jagdschein. Da allerdings fast meine gesamte Familie jagt bzw. jagte, bin ich damit aufgewachsen und konnte schon früh die unterschiedlichsten Facetten der Jagd miterleben.
Egal ob die Arbeit mit Jagdhunden, die Biotop Pflege im Revier oder die Zubereitung von Wild. Ich bin gerne in der Natur, die abwechslungsreichen Tätigkeiten auf der Jagd und bei allem rund herum sowie die Möglichkeit, die Natur und die Tierwelt im Revier im gesamten Jahresverlauf intensiv wahrzunehmen und zu erleben. Das macht es vermutlich aus, warum ich leidenschaftlicher Jäger bin.

Erst einmal Allgemein: Was macht für Sie eine gute Drückjagd aus?

Das Wichtigste für mich bei einer guten Drückjagd ist, gemeinsam mit guten Freunden zu jagen. Wenn die Jagd dann noch gut organisiert und geplant ist, in einem wildreichen Revier gejagt wird, man Anblick hat und vielleicht noch dem ein oder anderen fermen Jagdhund bei der Arbeit zusehen kann, ist es definitiv eine gelungene Drückjagd.

Was bevorzugen Sie und warum: Rotpunkt oder Zielfernrohr?

Ich bevorzuge eindeutige das Zielfernrohr, der Vorteil liegt für mich klar auf der Hand – die variable Vergrößerung.
Bei den meisten Drückjagden weiß man im Vorhinein nicht, welchen Stand man bekommt, mit welchen Schussentfernungen man rechnen kann, bzw. wie übersichtlich der Stand ist.
Mit einem Drückjagdzielfernrohr hat man maximale Flexibilität. Auf kurze Entfernungen und in engen Schneisen wähle ich eine niedrige Vergrößerung, um die Übersicht zu behalten. Besteht die Möglichkeit auch weiter zu schießen, kann ich eine höhere Vergrößerung auswählen. Zusätzlich kann ich damit auch gleich besser ansprechen, wenn zum Beispiel auch Hirsche freigegeben sind.

Welche Anforderungen sollte ein Zielfernrohr für die Drückjagd erfüllen?

Um auch in unübersichtlichen Situationen und bei flüchtigem Wild den Überblick zu behalten, ist ein großes Sehfeld extrem wichtig. In Kombination mit einem hohen Zoomfaktor und einem hellen und scharfen Leuchtpunkt, welcher perfekt auf die vorherrschenden Bedingungen eingestellten werden kann, ist man für die unterschiedlichsten Jagdsituationen gut vorbereitet.
Dies erleichtert das intuitive Schießen extrem und ist essentiell für zuverlässiges Treffen.
Eine ausgewogene Optik mit einer großen Eye-Box und ein großes Randbündel erleichtern es dabei ungemein, sofort ins Bild „zu finden“ und dabei keine Abschattungen zu haben.

Wenn Sie DAS Zielfernrohr für die Drückjagd empfehlen müssen, welches wäre es und warum?

Das Z8i 0,75-6×20 ist für mich das Zielfernrohr der ersten Wahl. Durch das riesige Sehfeld von max. 56m/100m behält man in allen Situationen den Überblick, zusätzlich ergibt sich durch den 8x Zoomfaktor eine maximale Vergrößerung von 6x mit welcher auch auf größere Entfernungen angesprochen und ein präziser Schuss abgegeben werden kann. Die hervorragende optische Leistung und die in 64 Stufen dimmbare Beleuchtung des Absehens ermöglicht intuitives Schießen. Dank SWAROLIGHT schaltet sich die Beleuchtung automatisch ab, wenn sich die Waffe in einer schussunüblichen Position befindet.
Das praktische Zubehör, wie z.B.: der Vergrößerungshebel (Throw Lever) und die SLP Schutzdeckel runden das gesamte Paket ab.

Wie sind Ihre Erfahrungen und was benutzen Sie persönlich und warum?

Ich persönlich verwende ebenfalls das Z8i 0,75-6×20, mit dem D-I Absehen.
Da für mich das Schießen mit lediglich einem beleuchteten Haltepunkt am intuitivsten ist und nichts im Sehfeld verdeckt wird.
Sehr hilfreich ist für mich der Vergrößerungshebel, mit dem die Vergrößerung sehr schnell und einfach auch im Anschlag geändert werden kann.
Es mag eher unüblich klingen, aber bei mir darf das EL Range 8×42 auch bei der Drückjagd nicht fehlen. Der Grund hierfür ist, dass ich als erstes die Umgebung genau abglase, um Wild,das möglicherweise bereits in der Umgebung meines Standes ist, zu sehen. Anschließend versuche ich etwaige Wechsel zu erkennen, suche mir markante Punkte in der Umgebung und messe die Distanz zu diesen, um später schneller und genauer das Vorhaltemaß abschätzen zu können.

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