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Drückjagd Zielfernrohr – unsere Empfehlungen

Die Drückjagd bzw. jegliche Bewegungsjagden stellen ganz besondere Anforderungen an ein Zielfernrohr. Sicherlich kann auch mit einem guten Allroundglas wie dem Swarovski Z6i 2-12×50 auf Drückjagden gejagt werden. Dennoch bietet ein reines Drückjagd Zielfernrohr große Vorteile, wenn es um den Schuss auf flüchtiges Wild geht.

Wenn Sie ein Zielfernrohr für die Drückjagd kaufen möchten, sollten Sie folgende Dinge beachten: Ein Drückjagd Zielfernrohr sollte ein großes Sehfeld bieten. Die schlanke Form eines Drückjagdglases macht es zudem äußerst führig, was auf der Drückjagd ebenso von Vorteil ist. Der Markt der Drückjagd Zielfernrohre ist äußerst groß und so mancher findet sich im großen Angebot nicht mehr zurecht. Darum wollen wir einige Empfehlungen aussprechen, um Ihnen die Entscheidung für das passende Glas etwas zu erleichtern.

Drückjagd Zielfernrohr: Die Einstiegsklasse

Günstig bedeutet nicht immer gleich schlecht. Es gibt einige Zielfernrohre, die weit unter der 1.000 € Marke eine passable Leistung bieten und gut auf der Drückjagd eingesetzt werden können. Sicherlich müssen hier Abstriche bei der Bildqualität oder der Abbildung des Leuchtpunktes in Kauf genommen werden. Dennoch sind die folgenden Empfehlungen schussfest, optisch gut mit brauchbarem Sehfeld.

Die Meopta Optika 6 Serie wurde 2019 auf der IWA Outdoor Classics vorgestellt und hat seit ihrer Einführung einen guten Verkaufsstart hingelegt. Meopta steht seit Jahren für qualitativ gute Zielfernrohre mit äußerst gutem Preis-Leistungsverhältnis. Die Optika 6 Serie des tschechischen Herstellers bildet die Einstiegsklasse des doch weitläufigen Produktportfolios von Meopta.

Für die Drückjagd ist das Meopta Optika 6 1-6×24 RD SFP eine gute Wahl. Es bietet trotz seines günstigen Anschaffungspreises einen 6-fachen Zoom Bereich.  Der 1-fache Vergrößerungsbereich ermöglicht ein schnelles reflexartiges Schießen, welches gerade auf der Drückjagd gefordert wird. Die 6-fache Vergrößerung ermöglicht wiederum einen Schuss auf ein weiter stehendes verhoffendes Stück abzugeben.

Mit 36,5 m Sehfeld auf 1-facher Vergrößerung kann auch auf engen Schneisen gut agiert werden. Es ist mit mehreren Absehen erhältlich. Das K-Dot 2 deckt beispielsweise sehr wenig vom Ziel ab. Wenn es der Schütze lieber klassisch hätte, kann auch auf das 4C Absehen zurückgegriffen werden.

Das Design des Vergrößerungsstellring ist etwas futuristisch. Durch die stark ausgeprägte Struktur und den Throw Lever sind jedoch blitzartige Vergrößerungswechsel möglich, was gerade auf unvorhersehbaren Drückjagdsituationen von Vorteil sein kann.

Eine weitere Option bietet das amerikanische Optik Unternehmen Bushnell. Bushnell ist keineswegs ein unbeschriebenes Blatt im Optik Bereich und wurde bereits im Jahr 1948 von David Pearsall Bushnell gegründet. Die neue Nitro Serie soll Jägern und Schützen ein schussfestes, gut vergütetes Glas mit moderner Ausstattung zu einem erschwinglichen Preis bieten.

Es bietet mit 38,1 m Sehfeld noch etwas mehr als das Meopta Glas und verfügt ebenso über ein Leuchtabsehen und 6-fachen Zoombereich. Eine spezielle Linsenbeschichtung sowie Mehrfachvergütung sorgen für eine gute optische Leistung und Widerstandsfähigkeit gegen Wasser, Nebel, Schnee und Staub.

Hawke Gläser haben wir vor Kurzem in unser Programm aufgenommen, da wir von der Qualität und dem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt waren. Das familiengeführte Unternehmen hat seinen  Hauptsitz in Suffolk, Großbritannien. Durch das schnelle Wachstum des Unternehmens agiert Hawke bereits in mehr als 60 Ländern. Ebenso konnte durch diesen Umstand eine weitere Zweigstelle in Indiana, USA eröffnet werden.

Das Hawke Endurance 30 WA 1-4X24 L4A ist ein Glas aus dem günstigen Preissektor und ebenso voll Drückjagd tauglich. Es bietet zwar “nur“ einen 4-fachen Zoombereich, dafür kann es jedoch mit satten 41,5 Metern Sehfeld glänzen und übertrifft somit das Meopta und Bushnell Glas. Die optische Leistung ist gut und auch ein Leuchtabsehen mit 6 Helligkeitsstufen steht zur Verfügung.

Drückjagd Zielfernrohr: Die Mittelklasse

Die Mittelklasse der Drückjagd Gläser bietet eine noch bessere Vergütung und damit eine bessere Bildqualität. Ebenso wird auch der Punktabbildung des Leuchtabsehens eine höhere Bedeutung eingeräumt. Hier ist der Leuchtpunkt meist noch besser an vorherrschende Lichtsituationen anzupassen. Ebenso sind in diesem Bereich schon Marken wie Steiner oder gar ZEISS erhältlich. Bei diesen Produkten muss auch ganz klar ein geringerer Wertverlust als bei einem Bushnell oder Hawke Glas in kauf genommen werden.

Eine unserer meistverkauften Zielfernrohrlinien ist die Steiner Ranger Serie. Das auf die Nachtjagd konzipierte Steiner Ranger 3-12×56 haben wir schon auf etlichen Büchsen montiert und die Reklamationsrate ist äußerst gering, was für eine sehr gute Qualität der Optik spricht.

Natürlich bietet die Ranger Zielfernrohr Linie auch ein Drückjagdglas. Das Steiner Ranger 1-4×24 LM 4A-I liefert lichtstarke, helle und kontrastreiche Bilder mit hoher Randschärfe. Ein Leuchtabsehen mit 11 Stufen (zwischen jeder Stufe eine AUS Position) lässt in jeder Lichtsituation eine passende Einstellung des Leuchtpunktes zu. Absolut unempfindlich gegen Temperaturschwankungen ist das Glas auch bei klirrender Kälte immer Einsatzbereit.

Natürlich darf im Bereich der Mittelklasse die Meopta Meostar R1 Serie nicht fehlen. Die Meopta Meostar R1 Serie galt über Jahre als der Geheimtipp für den preisbewussten Jäger der auf Qualität nicht verzichten möchte.

Das Meopta Meostar R1 1-4×22 RD bietet eine solide Ausstattung mit bewährter Meopta Qualität. Eine Lichtdurchlässigkeit von 94% spricht für die hohe Vergütung des Glases. Das K-Dot Absehen deckt nur minimal das Ziel ab und fördert somit in hohem Maße eine schnellen, waidgerechten Schuss auf flüchtiges Wild.

Die ZEISS V4 Serie bildet das Sprungbrett von der Mittelklasse zur gehobenen Mittelklasse. ZEISS Gläser sind seit Jahrzehnten ein fester Begriff in der Jägerschaft und sind dadurch äußerst wertstabil.

Sehr hohe optische Vergütung mit fein dimmbarem Leuchtpunkt und eine hervorragende Verarbeitungsqualität zeichnen die Gläser der ZEISS V4 Serie aus. Eine äußerst straff abgestimmte Mechanik mit hoher Präzision sind bei diesen Gläsern ebenso an der Tagesordnung. Für die Drückjagd bietet ZEISS das Conquest V4 1-4×24 an.

Drückjagd Zielfernrohr: Die gehobene Mittelklasse

Die gehobene Mittelklasse bietet ebenso eine hohe optische Vergütung. Im Vergleich zur Mittelklasse sind hier jedoch auch Zielfernrohre mit 6-fachen Zoombereich zu erstehen. Auch hier findet sich wieder ein Glas des tschechischen Herstellers Meopta.

Nach dem großen Erfolg der Meopta Meostar R1 Serie überarbeitete das tschechische Optik Unternehmen diese Zielfernrohrlinie und brachte zudem die Meostar R2 Serie auf den Markt. Hier merkt man ganz klar ein brillanteres, kontrastreicheres Bild mit natürlicher Farbwiedergabe.

Neben einem kleineren Facelift sowie der Überarbeitung der Leuchteinheit war die größte Neuerung an diesem Glas jedoch der 6-fache Zoombereich. Dieser ermöglicht es auch auf ein etwas weiter stehendes Stück einen sauberen Schuss anzutragen.

Auch ZEISS hält hier mit der V6 Serie Einzug in die gehobene Mittelklasse. Nicht nur, dass die ZEISS V6 Serie einen 6-fachen Zoombereich bietet, zeigt sie auch durch fluoridhaltigen SCHOTT Glas eine äußerst naturgetreue Farbwiedergabe, welches zudem brillante Bilder zutage fördert. Sehr gute Verarbeitungsqualität, beste Mechanik und die hohe Wertstabilität eines ZEISS Produktes seien nochmals löblich erwähnt.

In diesem Preisbereich tritt auch Leica auf den Plan. Ich hatte schon mehrfach das Vergnügen Ferngläser oder auch Zielfernrohre des traditionsreichen Unternehmens Leica zu testen. Was mich an diesen Optiken immer wieder fasziniert hat, war die unglaublich gute Farbwiedergabe. Ebenso sind Bildschärfe und Kontrast immer auf einem sehr hohen Level angesiedelt. Das Leica Amplus 1-6×24 bildet somit nach meiner Meinung ein äußerst gutes Beispiel für den Übergang von der gehobenen Mittelklasse zur Oberklasse.

Drückjagd Zielfernrohr: Die Oberklasse

Auch in der Oberklasse kann Leica mit dem Magnus 1-6,3X24 ein absolut prädestiniertes Glas für die Drückjagd vorweisen. Die Farbwiedergabe ist auf allerhöchstem Niveau und auch das Sehfeld von 44 m bei 1-facher Vergrößerung geben einen immensen Überblick. Die 6,3-fache Vergrößerung erlaubt auch etwas weitere Schüsse.

Der Leuchtpunkt ist extrem scharf abgegrenzt und lässt sich anhand des leicht zu bedienenden Wippschalters blitzschnell an die jeweilige Lichtsituation anpassen. Ein hervorragendes Glas mit höchster optischer Leistung, welches einen Platz in der Oberklasse redlich verdient.

In der Oberklasse darf Swarovski natürlich nicht fehlen. Die Swarovski Z6i Serie zählt noch immer zu einer der beliebtesten Zielfernrohrserien in der Oberklasse. Die Gläser bieten eine äußerst hohe Vergütung mit einer gestochen scharfen Bildwiedergabe.

Zudem sind die Gläser extrem leicht konstruiert, was die Führigkeit der Waffen-Optik-Kombination merklich unterstützt. Der Leuchtpunkt ist auch bei sehr hellen Lichtsituationen spielend vom Auge zu erfassen und fördert eine schnelle zielgerichtete Reaktion auch bei schnellen unvorhersehbaren Situationen auf der Drückjagd. Das Swarovski Z6i 1-6×24 bietet ebenso ein Sehfeld von 42,5 m bei 1- facher Vergrößerung. Dies schafft natürlich einen weiträumigen Überblick und gibt enorme Vorteile bei den herbstlichen Drückjagden.

Drückjagd Zielfernrohr: High End

Im High End Bereich befinden sich Gläser, welche derzeit das absolute Nonplusultra im Bereich der Zieloptik abbilden. Hier finden sich 8-fach Zoombereiche, allerhöchste Vergütung die weitesten Sehfelder und feinst einstellbare Leuchtpunkte. Natürlich haben diese Gläser ihren Preis, aber wer das Ultimative für die Drückjagd sucht, kommt an diesen Gläsern nicht vorbei. Zum einen zeigt sich hier ZEISS mit dem Victory V8 1,1-8×30.

Das Victory V8 1.1-8×30 kann aufgrund seines 8-fachen Zoombereichs als extrem vielseitig eingestuft werden. Mit der 1.1-fache Vergrößerung bietet das Glas ein Sehfeld von 39,5 m. Dadurch ist es gut geeignet für den schnellen waidgerechten Schuss auf kurze Distanzen. Durch die 10 mm große Austrittspupille ist ein äußerst schneller Anschlag ohne Korrektur möglich. Dies spart somit wertvolle Zeit, was bei der Drückjagd oft einen immensen Vorteil darstellen kann.

Die große Stärke des ZEISS Victory V8 ist die bis zu 8-fache Vergrößerung. Wenn ein Stück auf weitere Entfernung verhofft, kann anhand der 8-fachen Vergrößerung eine schnelle und sichere Ansprache erfolgen. Natürlich sind hier nur beste Glassorten verbaut, welche ein Höchstmaß an optischer Leistung projizieren. Ebenso ist ein Glas mit diesen Ausstattungsmerkmalen noch länger am Puls der Zeit, was natürlich den Wertverlust nochmals minimiert.

Swarovski stand schon immer für Innovationen. Der Anspruch war stets bahnbrechende Neuerungen in ein Produkt einfließen zu lassen. Swarovski bietet mit dem Z8i 0,75-6×20 meiner Meinung nach das derzeit beste Glas für den Einsatz bei der Drückjagd.

Dadurch dass Swarovski in der Lage war ein 0,75 fache Vergrößerung in ein Glas zu integrieren, wurde das Sehfeld um satte 30% erweitert. Dadurch ergibt sich ein Sehfeld von 56 m auf 100 m. Dieser enorme Wert ist derzeit das Maß aller Dinge und gibt einen nie dagewesenen Überblick auf der Drückjagd.

Das Glas ist mit normalem D-I Absehen verfügbar, welches aus einem simplen zentrischen Punkt besteht, welcher natürlich auch beleuchtet werden kann. Dieses Absehen schafft mit den 56 m Sehfeld auf 100 m einen ultra weiten Überblick mit geringster Zielabdeckung.

Des Weiteren steht das Flexchange Absehen zur Verfügung. Hierbei haben Sie zwei Absehen in einem Zielfernrohr. Ein normales 4er Absehen, welches zusätzlich die Funktion bietet, einen Zielkreis im Absehen einzublenden. Somit können Sie das Glas beispielsweise im normalen Modus (4er Absehen) zur Pirsch führen und wenn es zur Drückjagd geht den Zielkreis hinzunehmen.

Die optische Leistung, die Einstellung des Leuchtpunktes, die Mechanik und auch die Verarbeitung ist wie man dies von Swarovski Produkten gewöhnt ist auf allerhöchstem Niveau angesiedelt.

Fazit zu den Drückjagd Zielfernrohren

Ob Einsteiger, Mittelklasse oder auch High End. Die Zielfernrohrhersteller bieten heutzutage für nahezu jedes Budget und Anforderung das passende Glas. Viele Schützen ziehen noch immer das klassische Zielfernrohr auf der Drückjagd vor, da Sie hier gegenüber den Leuchtpunkt Visieren flexibler sind.

Gerade, wenn ein Stück auf etwas weitere Distanz verhofft, kann man mit der Vergrößerung einen sauberen Schuss antragen. Ich habe mit beidem gejagt. Dazu muss ich jedoch sagen, dass ich mich mit dem Leuchtpunktvisier immer auf Entfernungen von 50 m beschränkt habe. Ein guter Jagdfreund von mir möchte beispielsweise nur mit Glas jagen und stellt dieses meist auf 2-fache Vergrößerung. Es kommt also auch immer stark auf die persönlichen Bedürfnisse des Schützen an.

Was sich meiner Meinung nach jedoch immer auszahlt, ist die Investition in eine Optik aus dem Premiumbereich. Nicht nur die optische, mechanische und elektronische Leistung stehen hier im Vordergrund. Auch die Serviceleistung und der Wiederverkaufswert sind bei solchen Produkten exzellent.

Falls Sie weitere Fragen zu Drückjagd Zielfernrohren haben, können Sie sich natürlich gerne persönlich an uns wenden. Unsere Fachberater helfen Ihnen gerne weiter um die passende Optik zu Ihren persönlichen Anforderungen zu finden.

ZU DEN DRÜCKJAGDZIELFERNROHREN

 

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