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Das richtige Kaliber für die Bockjagd

Bald heißt es wieder für viele Jäger auf zur Bockjagd bei herrlichem Frühlingswetter. Dazu wurden sicherlich schon in den meisten Revieren die nötigen Arbeiten verrichtet oder diese befinden sich gerade mitten in ihrem Frühjahrsputz. Es stehen Arbeiten wie Wildäcker anlegen, Salzlecksteine erneuern, Pirschwege anlegen, neue Kanzeln bauen und vieles mehr auf dem Programm. Gerade hierbei schießt spätestens jetzt die unbeschreibliche Vorfreude auf die Bockjagd in die Höhe. Ab diesem Zeitpunkt ist es nicht mehr lange bis zum Beginn der Jagd auf das männliche Rehwild und bestimmt für eine Vielzahl von Jägern auch nicht mehr lange für den Auftakt ins neue Jagdjahr 2020.
Dabei eine der wichtigsten Fragen, die sich gerade Jungjäger stellen: „Was ist das passende Kaliber für die Bockjagd?“ Um diese Frage zu beantworten, gibt dieser Ratgeberbericht einige Tipps und Informationen, die bei der Auswahl des richtigen Kalibers für die Bockjagd von Bedeutung sind inklusive Kaufberatung.

Wissenswertes zum Thema: richtiges Kaliber für die Bockjagd

  • Rehwild ist sehr empfindlich, wodurch sich schnell unschöne Hämatome bilde können
  • Rehwild kann mit speziell zugelassenen Rehwildkalibern wie .222 Rem, 5,6×50, 5,6×52, etc. bejagd werden
  • Große und stärkere Kaliber ermöglichen waidgerechte Schüsse auf weitere Distanzen
  • Mit stärkeren Kalibern ist man flexibler

Die richtige Waffe zur Bockjagd

Bevor über das richtige Kaliber gesprochen werden kann, muss sich natürlich erst einmal mit der passenden Waffen beschäftigt werden, die je nach Jagdart total unterschiedlich ausfallen kann. In Deutschland werden Repetierbüchsen in sehr großen und starken Kalibern gerne bevorzugt. Das rührt daher, dass man mit dieser „Allroundwaffe“ für eigentlich jede Situation optimal gerüstet ist. Mit solch einer Waffe und starken Kalibern kann eine Kugel immer mit den notwendigen Kraftreserven angetragen werden. Dadurch, dass es bei der Pirsch oder Ansitz auf Rehwild oft zu Situation mit anderen bejagbaren Wildarten kommen kann, bringen größere und stärkere Kaliber einen gewissen Vorteil mit sich.

Viele Jäger setzen auf führige Repetierbüchsen mit entsprechender Zieleinrichtung, die das ganze Jahr Verwendung finden, egal ob Ansitz, Pirsch oder Drückjagd. In den universal Kalibern wie .308 Win, 8×57 IS, 7×64 oder .30-06 begeht man aus jagdlicher Sicht keinen Fehler und kann jede heimische Wildart waidgerecht bejagen. Somit kann der Repetierer vom alten 98er bis hin zur modernen Blaser R8 bei der Bockjagd optimal eingesetzt werden.

Im momentanen Zeitalter gewinnt ein neues, etwas kleineres Kailber, die 6,5 Creedmoor, bei uns im Europäischen Raum an Beliebtheit. Diese sehr rasante Patrone eignet sich durch den relativ kleinen Pulverraum auch optimal für kurze Läufe.
Waffen in diesem Kaliber eignen sich hervorragend zur Jagd auf Rehwild, da hiermit das Wildbret sehr geschont wird. Aber auch für Schwarzwild verfügt die Patrone über die nötigen Reserven und bietet in unvorhergesehenen Situationen wie z.B. auf der Pirsch eine auszureichende Leistung.
Bei dem Kauf einer Neuwaffe kann man auf ein solches Kaliber setzen, denn im Zuge von Schalldämpfern gibt es immer mehr Waffen mit kurzen Läufen, wodurch eine bessere Führigkeit generiert wird. Die 6,5 Creedmoor eignet sich hierzu sehr gut. Auch durch die gestreckte Flugbahn, ist das Kaliber sehr interessant.

Ausgehend davon, dass man ab dem ersten Mai in der Regel die Prioritäten erst einmal speziell auf Rehwild gesetzt hat, bevorzugen viele Jäger eine besonders leichte Waffe.

Daher ist eine leichte und führige Kipplaufbüchse in einem kleineren Kaliber, das aber für alle Schalenwildarten zugelassen ist, für so manchen Jäger ein absolutes Highlight. Gerade bei der Pirsch, bei der man oft weitere Strecken zu Fuß zurücklegt ist eine leichte Waffe besonders von Vorteil.

Die erwähnte Kipplaufwaffe wird üblicher Weise in Kaliber wie 7x57R, 6,5X57R oder 7x65R angeschafft und bietet so eine optimale Kombination aus leichter Waffe und wildbretfreundlichem Kaliber. Mit diesen Kalibern ist man sehr gut aufgestellt, denn auch Scharzwild ist damit im Zweifelsfall gut zu bejagen. Bei Rehwild zeigt sich bei diesen Vergleichsweisen eher schwächeren Kalibern, dass die Hämatom Bildung und damit die Wildbrett Entwertung, sich generell im Rahmen hält.

Das richtige Kaliber auswählen

Die Jagd auf Böcke beginnt in Deutschland am 1. Mai. Nach der Schonzeit erwarten wir die Saison mit voller Vorfreunde und einem aufregendem Gefühl.

Die Zeit, in der etwas Jagdruhe herrscht, nutzt der Jäger oft für Überlegungen und Planungen für das kommende Jagdjahr. Oft spielt dabei auch die Anschaffung einer neuen Waffe eine große Rolle.
Nachdem sich der Jäger für eine entsprechende Waffe entschieden hat, stellt sich noch die Frage, welches Kaliber dafür geeignet ist.

Die Frage nach dem passenden Kaliber für entsprechende Jagdsituationen wird in der Jägerschaft oft heiß diskutiert, da das Kaliber bei der Jagd das wohl entschiedenste Kriterium ist. Hierbei findet man sehr viele unterschiedliche Meinungen und Aussagen.

Zu starke Kaliber verursachen oft einen zu starken Wildbretverlust, wohingegen schwache Kaliber manchmal nicht ausreichen, das Stück im Knall verenden zu lassen.
Wichtig ist jedoch, dass das Kaliber den jeweiligen Anforderungen entspricht und der Treffer sauber auf dem Wildkörper angetragen wird. Bei Rehwild genügen in der Regel etwas kleinere Kaliber wie die .222, .223 oder .243. Dadurch, dass sich Schwarzwild jedoch so ziemlich flächendeckend in ganz Deutschland ausgebreitet hat, ist die Anschaffung von reinen Waffen in Rehwild tauglichen Kalibern wie .222 eher rückläufig.

Daher finden stärkere Kaliber wie die 9,3×62 oder .300 WinMag immer häufigere Verwendung bei der Bockjagd. Diese starken Kaliber kann man durch unterschiedliche Geschosse sehr gut beeinflussen, sodass das Wildbret immer noch im vollen Umfang verarbeitet werden kann.
Wenn man in solchen Kalibern moderne bleifreie- monolitische Geschosse verschießt, hält sich der Schaden auch oft in Grenzen und das Rehwild ist ganz zu verwerten.

Unsere Empfehlung

Eine persönliche und in der Praxis bewiesene Empfehlung, die wir Ihnen aussprechen können, ist das Kaliber 7×64. Zu diesem Kaliber sagen bestimmt einige Jäger, die eher schwächere Kaliber nutzen, dass diese Patrone viel zu übertrieben wäre. Wir selbst empfehlen eine reine Rehwildpatrone wie der .222, .223 oder 5,6x52R eher nicht, da man mit solchen Kalibern eher unflexibel ist. Diese Geschosse haben auf weite Entfernungen teilweise eine Restenergie von gerade ein mal 1000 Joul. Das ist für eine waidgerechte Bejagung selbst für Rehwild eindeutig zu wenig.
Die sehr verbreitete 7×64 kann definitiv allen Anforderungen stand halten. Mit dieser Patrone kann Rehwild waidgerecht auch auf höhere Entfernungen erlegt werden. Zudem kann Schwarzwild mit einem sauberen Schuss ohne bedenken bejagt werden.

Das GECO-Express-Geschoss mit seinem Gewicht von 8,4 g beruht auf der Originalversion von 1925. Das Sortiment wird komplettiert durch das 9,1 g schwere Teilmantel und das 9,7 g GECO Plus-Geschoss.

Die .270 Win. ist eine überaus angenehm zu schießende, hochpräzise Patrone für leichtes bis mittelschweres Wild und daher bestens für Rehwild, Gams und Muffelwild geeignet. Sie ist zudem eine sehr gute Gebirgspatrone mit maximalen Einsatzweiten. Für besonders starkes oder gar wehrhaftes Wild eignet sich die Patrone nur bedingt.

RWS liefert mit dem Speed Tip Professional Geschoss im Kaliber .270 Win eine hervorragende Kombination für weite Entfernungen.

Das Teilmantelgeschoss ist ein konventionelles Halbmantelgeschoß, in erster Linie einzusetzen auf schwaches bis mittelstarkes Wild. Das Geschoss öffnet rasch und bei Patronen mit hohen Geschossgeschwindigkeiten eignet es sich gut zur Jagd auf schwaches Wild, es zeigt hier die gewünschte unmittelbare Schusswirkung.

DAS RICHTIGE KALIBER FINDEN SIE HIER

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