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Als Treiber auf der Drückjagd – unsere Empfehlungen

Die Herbstzeit ist nicht nur bunt, sondern auch der Aufgang der Drückjagdsaison. Die Drückjagd ist für viele ein ganz besonderes Highlight im Jagdjahr. In erster Linie geht es natürlich um die Jagd selbst, aber auch die Gemeinschaft und der gegenseitige Austausch stehen bei der Drückjagd im Vordergrund.

Die Drückjagd kann selbstverständlich nur durch eine starke Gemeinschaft funktionieren und so müssen Jagdleiter, Ansteller, Schützen, Treiber, Hundeführer und auch Nachsuchenführer an einem Strang ziehen, um einen adäquaten Ablauf zu gewährleisten.

Der Treiber ist neben den Hunden eine der Schlüsselfiguren auf einer Drückjagd. Seine Aufgabe besteht darin, die Einstände des Wildes durchzudrücken und das Wild langsam und nicht gehetzt auf die Läufe zu bringen. Zieht das Wild hoch flüchtig an den Schützenständen vorbei, ist es umso schwerer einen waidgerechten Schuss anzutragen. Dies kann die Schützen auch dazu veranlassen, das Stück ziehen zu lassen. Darum ist es wichtig, dass die Treiber ihre Aufgabe Gewissenhaft durchführen.

In der Regel sind es jedoch die ortskundigen Jäger, welche als Treiber agieren. Dies macht natürlich Sinn, da Sie genau die Einstände des Wildes, die Struktur sowie den Verlauf des Geländes kennen.

So mancher Jäger kam jedoch gerade durch die Arbeit als Treiber zur Jagd. Man kann hier auch sehr viel für sich mitnehmen. Seien es die Abläufe, das Verhalten auf einer Gesellschaftsjagd, das Aufbrechen oder das Knüpfen von Kontakten.

Wird man zum ersten Mal als Treiber ohne jegliche Jagderfahrung auf eine Drückjagd mitgenommen, kommen einem viele Fragen in den Sinn, welchen wir uns in diesem Beitrag näher widmen wollen. Es geht also vornehmlich um den unerfahrenen Treiber ohne Jagdschein und Jagderfahrung.

Was soll ich anziehen?

Das A und O bei der Drückjagd ist die Sicherheit. Treiber wie auch die Schützen und Hunde müssen sich immer deutlich von der Umgebung abheben. Es ist also stets Kleidung in Signalfarbe zu tragen. Ein oranges Arm oder Hutband ist hier definitiv nicht ausreichend. Es muss mindestens eine deutlich zu erkennende Warnweste getragen werden und noch besser in Verbindung mit einer signalfarbenen Mütze.

Nicht zu dick anziehen! Auch wenn die Drückjagd in der Regel bei kälteren Temperaturen stattfindet, wird man durch die ständige Bewegung anfangen zu schwitzen. Auf einen Schal oder dergleichen kann verzichtet werden. Viel wichtiger erachte ich die Strapazierfähigkeit der Kleidung.

Das Schuhwerk

Hier ist es natürlich nicht schlecht, wenn man vorher weiß, welches Terrain am Tag der Drückjagd durchgedrückt wird. Wird sumpfiges Gebiet gedrückt, ist ein hochwertiger Gummistiefel natürlich eine gute Wahl. In der Regel trägt der Treiber jedoch einen stabilen hohen Schuh, welcher dem Fuß genug Halt gibt, auch wenn es bergauf und bergab über Stock und Stein geht. Wichtig wäre auch eine hohe Strapazierfähigkeit des Schuhwerks da Dornen oder spitze scharfkantige Steine dem Schuhwerk stark zusetzen können.

Ein äußerst beliebter Gummistiefel aus unserem Sortiment ist der Aigle Parcours 2 Vario Jagdstiefel. Ein absolut bequemer Stiefel, welcher auch von unseren Kunden hervorragend bewertet wurde.

Eine weitere Empfehlung für einen stabilen Jagdstiefel, welcher auch höchsten Beanspruchungen standhält, ist der Meindl Ortler Trekkingschuh. Ein zwiegenähter Schuh der atmungsaktiv, feuchtigkeitstransportierend  und wasserdicht ist. Die positiven Kundenbewertungen sprechen ebenfalls für sich.

Die Hose

Die Hose ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt für den Treiber. Sie soll Regen, Schnee, Schmutz und vor allen Dingen Dornen fernhalten. Zudem soll Sie jedoch auch eine gewisse Elastizität aufweisen, um die Bewegungsfreiheit nicht zu sehr einzuschränken. Ein gewisser Stauraum für beispielsweise ein Handy und andere Utensilien sind ebenso nicht zu verachten.

Gut ist auch, wenn die Hose über Taschen mit Reißverschlüssen verfügt. Verliert man nämlich das Handy, den Schlüssel oder auch die Geldbörse im Treiben wird es fast unmöglich diese wiederzufinden. Auch schützen die Reißverschlüsse vor eindringender Feuchtigkeit.

Eine Hose, welche diese Anforderungen bei äußerst attraktivem Preis Leistungsverhältnis erfüllt, ist die Hart FELDBERG-T Dornenschutzhose.

Auch die Hart Iron Xtreme-T ist hier eine gute Wahl.

Die Jacke

Bei der Jacke muss definitiv Farbe ins Spiel kommen. Eine hohe Signalwirkung ist hier definitiv unerlässlich. Wie bei der Hose sind hier beispielsweise Taschen mit Reißverschlüssen oder Drückknöpfen wünschenswert.

Eine integrierte Kapuze hat auch ihre Vorteile, falls das Wetter umschlägt und man Buchstäblich im Regen steht.

Gummizüge an Ärmeln, der Kapuze oder im Taillen Bereich schützen zudem vor eindringenden Ästen, Dornen, Feuchtigkeit oder Schnee.

Gerade hier spielt auch der Dornenschutz eine wesentliche Rolle. Beim Durchdrücken von dichterem Bewuchs wird auch viel mit den Unterarmen und Ellenbogen gearbeitet. Würden ständig Dornen durch die Kleidung stechen, wäre dies äußerst unangenehm.

Einige Empfehlungen für eine adäquate Durchgeh- oder Nachsuchenjacke wären die folgenden.

Der Handschuh

Der Treiber arbeitet sich stetig durch unwegsames teils dicht bewachsenes Gelände. Hierbei muss er sich oft einen Weg durch Brombeeren oder auch Schwarzdornen bahnen. Dies geht natürlich nicht ohne seine Hände in Anspruch zu nehmen. Um diese zuverlässig zu schützen, sind Handschuhe natürlich unabdingbar. Diese sollten natürlich dornensicher, atmungsaktiv und in bestem Fall in Signalfarbe sein. Ein Handschuh der diese Kriterien erfüllt wäre der Hart WILD-GL Nachsuchehandschuh.

Die Kopfbedeckung

Auch eine Kopfbedeckung ist für den Treiber eine sinnvolle Ergänzung. Hier sollte natürlich ganz klar wieder auf Signalorange zurückgegriffen werden. Ich persönlich würde zu einer normalen Kappe greifen, da sie zum einen besser vor Regen schütz und wesentlich atmungsaktiver als eine Wollmütze ist. Die Swedteam Ridge Cap ist in Signalorange erhältlich und äußerst stabil, was auch den ein oder anderen kleineren Ast beim zurückschlagen abhält.

Weitere Ausrüstungsgegenstände für den Treiber

Natürlich kann es beim Einsatz als Treiber immer zu kleineren Blessuren kommen. Von daher empfiehlt es sich ein kleines Erste Hilfe Set mitzuführen.

Nach der Jagd steht natürlich auch die Bergung des erlegten Wildes an. Es ist natürlich immer lobenswert , wenn man hier seine Hilfe anbietet. Je nachdem kann die Bergung eines kapitalen Stücks Schwarzwildes äußerst kräfteraubend sein. Hierfür empfiehlt sich eine Wildbergehilfe, die die Bergung wesentlich erleichtert.

Was im Treiben oft sehr nützlich sein kann, ist ein geeigneter Stock zum Abstützen in Hanglagen oder auch um herauszufinden, wie tief eine evtl. Wasserstelle ist. Hierfür eignet sich Haselnuss sehr gut. Eurer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt den Stock beispielsweise noch mit Paracord zu umwickeln, um ihn noch griffiger zu machen. Auch in der Länge können Sie frei entscheiden. Er sollte natürlich nicht zu lang sein und Sie beim Treiben behindern.

Viele Hunde genießen auf der Drückjagd ihre neu gewonnene Freiheit in vollen Zügen. So mancher Hundeführer ist heilfroh, wenn er seinen Hund/Hunde nach der Jagd wieder in seinem Wirkungskreis begrüßen kann.

Wenn Sie also einen herrenlosen Hund nach der Jagd auffinden, wird es Ihnen der Führer sicherlich danken, wenn Sie diesen zum Sammelplatz zurückbringen. Hierfür reicht eigentlich eine etwas stärkere Schnur, welche Sie an der Halsung des Hundes befestigen können. Aber Vorsicht! Nicht jeder Hund lässt sich kampflos einfangen. Bevor Sie also ein Risiko eingehen, um einen knurrenden Vierbeiner zum Sammelplatz zurückzubringen, sollten Sie lieber das eigene Wohl im Auge behalten.

Das Wild wird meist an einem zentralen Ort aufgebrochen und versorgt. Der angehende Jungjäger kann hier viel für seine Ausbildung und sein späteres Jägerleben mitnehmen. Bieten Sie Ihre Hilfe an. So etwas kann beim Jagdleiter äußerst positiv in Erinnerung bleiben und bringt Sie nach bestandener Jägerprüfung sicher einen Standplatz als Schütze ein. Nehmen Sie also ein paar Latexhandschuhe mit um auch hygienisch einwandfrei agieren zu können.

Zu guter Letzt sollten Sie so viele Eindrücke wie möglich mitnehmen. Kommen Sie etwas ins Gespräch. Dies gelingt besonders gut beim Schüsseltreiben (gemeinsames Essen nach der Jagd). Das kann einem später viele Türen öffnen und eine Einladung als Schütze mit sich bringen, wenn der Jagdschein in der Tasche ist.

ZUR DRÜCKJAGDAUSRÜSTUNG

 

 

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