Ratgeber Jagdwaffen

 

Hauptjagdwaffen sind in Deutschland die Jagdgewehre. Dabei wird unterschieden zwischen Büchse und Flinte. Die Büchse wird dabei mit der Kugel geschossen, die Flinte mit Schrot. Bekannte Hersteller für Jagdgewehre sind Mauser, Blaser, Sauer und viele mehr, um nur einige zu nennen.

In einigen Bundesländern sind auch die Kurzwaffen Bestandteil der Prüfung für den Jagdschein. Mit den Kurzwaffen sind Revolver und Pistolen gemeint. Auch sie sind für die Jagd unter bestimmten Auflagen zugelassen und werden für die Fallenjagd und den Fangschuss eingesetzt.

Auch die Jagdmesser gehören zu den Jagdwaffen, die immer gebraucht werden. Sie kommen entweder zur waidgerechten Tötung von angeschossenem Wild zum Einsatz (Abfangen), wo kein Schuss möglich ist, oder aber zum Aufbrechen des erlegten Wilds. Je nach Bedarf gibt es unterschiedliche Formen von Jagdmessern.

Nicht zu den Jagdwaffen gehören nach dem Bundesjagdgesetz alle automatischen und halb-automatischen Waffen, die mehr als zwei Schüsse hintereinander abgeben können und ein entsprechendes Magazin  ohne 2-Schuss-Begrenzung haben.

Voraussetzung für das Führen von Jagdwaffen im Revier ist neben dem Ablegen der entsprechenden Prüfungen auf dem Weg zum Jagdschein auch eine Waffenbesitzerkarte, in die die für die Person zugelassenen und die erworbenen Waffen eingetragen werden.

Jäger dürfen in Deutschland aktuell beliebig viele Langwaffen, also Jagdgewehre, jedoch maximal zwei Kurzwaffen besitzen. Die einzige Bedingung für Jäger ist dabei, dass sie diese innerhalb von zwei Wochen nach Waffenerwerb in die Waffenbesitzkarte eintragen lassen müssen.

 

Büchse

Die Büchse hat einen gezogenen Lauf, der eine höhere Genauigkeit erlaubt. Sie führt über mehrere Züge, die die Flugbahn der Kugel ausrichten, zur Mündung. Durch die verschiedenen Züge wird der Kugel Drall verliehen. Damit wird eine stabile Flugbahn für die Kugel ermöglicht, denn rotierende Kugeln haben eine bessere Flugkurve.

Für die Ladung gibt es je zwei Varianten. Es gibt zum einen Einzel- oder Mehrlader. Einzellader werden jeweils für den jeweiligen Schuss geladen, während Mehrlader eine ganze Reihe von Schüssen aus einem Magazin abgeben können. Zum anderen wird zwischen Hinter- und Vorderlader unterschieden. Die Vorderlader waren die Ursprungsform der Waffe, mittlerweile haben sich die Hinterlader durchgesetzt. Die Vorderlader werden eher zum Vorzeigen unter Traditionalisten und zum Showschießen als in der tatsächlichen Jagdpraxis verwendet. Bei ihnen ist der Lauf hinten geschlossen und wird mit Treibpulver gefüllt, dorthinein wird die Kugel gegeben. Die Zündung erfolgt mit Hilfe einer Zündschnur, Steinschloss oder Ähnlichem durch ein kleines seitliches Loch, das das Treibpulver aktiviert, mit dem die Kugel hinausgeschleudert wird. Das Prinzip kennt man genau in dieser Form von den Kanonenkugeln aus Piratenfilmen.

Bei den Hinterladern ist der Lauf nicht nur am vorderen, sondern auch am hinteren Ende des Laufs geöffnet. An diesem hinteren Ende werden Projektil und Treibladung in der Regel in Form einer Patrone eingesetzt. Die Patrone vereint dabei sowohl das Projektil als auch die dafür nötige Treibladung. Nach dem Einsetzen der Ladung wir der Lauf durch die Verschlussklappe wieder geschossen und ist dann wie bei dem Vorderlader nur in eine Richtung zur Mündung hin geöffnet.

Der Schussablauf ändert sich zwischen Hinter- und Vorderlader nicht, lediglich der Ablauf des Ladens ist beim Hinterlader einfacher und wesentlich schneller, da das Stopfen von Pulver und Kugel bis ans Ende des Laufs entfällt.

Hinterlader sind aufgrund der aufwändigeren Fertigung hinsichtlich des Laufs und der Verschlusskappe etwas teurer.

Als Treibmittel wird heute Pulver aus Zellulosenitrat (Nitropulver) genutzt. Das ist wesentlich weniger rauchintensiv als das klassisch als Schießpulver bekannte Schwarzpulver.

 

Flinte

Sie hat einen glatten Lauf, weswegen für sie Schrot als Munition verwendet werden kann. Anders als bei der Büchse gibt es also keine Züge und Felder,  die den Verlauf etwa einer Kugel beeinflussen würden. Es gibt zwar auch Flinten mit einem teilweise gezogenen Lauf, diese sind aber nur am Ende des Laufs leicht gezogen und benötigen spezielle Munition, damit das Schrot nicht zu sehr gestreut wird.

Flinten sind geeignet für den Einsatz unter 50 m, bei der Jagd sollten jedoch 35 m nicht unterschritten werden. Nur mit spezieller Munition ist ein weiterer Schuss technisch möglich, aufgrund der geringeren Zielgenauigkeit aber nicht empfehlenswert.

Der Schuss mit der Flinte ist anspruchsvoller als mit der Büchse, daher sollte regelmäßig am Schießstand mit der Flinte trainiert werden, um ein hohes Treffniveau zu halten. Denn dies garantiert einen angemessenen Tierschutz bei der Jagd, indem Tiere nicht nur angeschossen werden und qualvoll verenden, sondern mit einem sauberen Schuss erlegt werden.

Dazu gehört auch die angemessene Schussdistanz von maximal 35 Metern beim Einsatz der Flinte nicht zu überscheiten.

Wichtiger als die Durchschlagskraft ist beim Flintenschießen allerdings die Deckungt, daher wird optimaler Weise 3 Millimeterschrot verwendet.

Es gibt neben den normalen einschüssigen Flinten auch solche, die mehrere Schüsse abgeben können: die Doppel- und Bockflinten. Diese haben zwei oder mehr Läufe, wodurch schnell und genau der zweite Schuss erfolgen kann. Bei der Doppelflinte liegen die Läufe nebeneinander, bei der Bockflinte hingegen übereinander. Die Bockflinte hat dabei den Vorteil, dass sie das Sichtfeld weniger stark beeinträchtigt, weil man am Lauf seitlich vorbei sehen kann. Über dem Lauf kommt es nämlich durch die Hitzeentwicklung beim Schuss häufig zu einem Flimmern der Luft, was das Zielen stark beeinträchtigt.

Als Verschluss haben die meisten Flinten heute einen Kipplaufverschluss. Das bedeutet, man öffnet die Flinte, indem man den Lauf nach unten abkippt. Dann können die Patronen eingesetzt und der Lauf durch das Zurückkippen nach oben geschlossen werden.

Daneben gibt es noch Verschlüsse, bei denen die Waffe nicht gekippt werden muss wie den Greener-Querriegel-Verschluss, der durch zwei Laufhaken ergänzt um einen Querbolzen verschließt.

Blockverschlüsse haben ebenfalls zwei Laufhaken, davon ist einer sehr massiv als Block verarbeitet und wird erst durch das Absenken frei und beweglich. Beim Doppel Greener-Verschluss dagegen wird nur ein Bolzen genutzt, der sich lediglich abstützt und dabei zwei Verlängerungen des oberen Laufs verriegelt, die symmetrisch montiert werden.

Im Allgemeinen haben die Flinten heute, die nicht mit einem Kipplaufverschluss versehen sind, so genannte Flanken-Verschlüsse, die seitlich ansetzen und keinen Haken besitzen.

Repetierflinten sind auch für den polizeilichen Einsatz geeignet, da mit ihnen ein ganzes Magazin von Schüssen abgegeben werden kann. Dabei kann nach einem abgegebenen Schuss durch Bewegen des Vorderschafts nachgeladen werden. Der Vorderschaft sitzt wie das bei der Repetierflinte röhrenförmige Magazin  unterhalb des Gewehrlaufs und ist beweglich. Zieht man den Vorderschaft zu sich zurück, springt die leere Patrone aus dem Lauf. Rutscht der Vorderlauf dann zurück in seine ursprüngliche Position, wird dabei eine neue Patrone aus dem Magazin in den Lauf geschoben. Dieser Vorgang nennt sich repetieren und daher kommt auch der Name „Repetierflinte“.    

Daneben gibt es auch Selbstladeflinten, das sind Flinten, die auch mit Schrot schießen, aber automatisch nachladen.

Die Kaliberbezeichnung wird bei der Flinte anders als bei anderen Schusswaffen an dem Gewicht der Munition orientiert. Zudem wird bei der Beschreibung der Munition auch die Hülsenlänge angegeben, sodass die Munitionsbezeichnung  aus zwei Werten besteht – beispielsweise 16/70.  

Die Herleitung des Kalibers ist etwas kompliziert, denn sie orientiert sich an einem englischen Pfund und gibt immer Bruchteile davon an. Kaliber 4 bedeutet, dass 4 Bleikugeln, die den Durchmesser des Laufs komplett ausfüllen, 1 Pfund wiegen, das entspricht einer Bohrung von 26,73 mm. Dementsprechend bedeutet Kaliber 16, dass man 16 Bleikugeln mit dem Durchmesser der Laufbohrung bräuchte, um auf 1 Pfund zu kommen. Die Bohrung ist dann 16,84 mm dick.

Grundsätzlich gilt also: Je höher die erste Zahl des Kalibers, desto enger der Flintenlauf. Gängig sind in Deutschland die Kaliber 12-20. 

Der zweite Wert bei der Munitionsbezeichnung beschreibt die Länge der Patronenhülse und zwar nach dem Abfeuern des Schusses. Bei einigen Patronen ist die Hülse nämlich nach dem Schuss länger als vorher, weil sie eine Faltung als Verschluss besitzen, die beim Abschuss nach außen gerissen wird. Durch die Orientierung an dem Wert nach Abschuss soll die Vergleichbarkeit gewährleistet werden.

Munition mit der oben genannte Bezeichnung 16/70 ist also für eine Laufbohrung von 16,84 mm geeignet und die Patronenhülse nach dem Abschuss 70 mm lang.

Bei der Jagd wird mit der Flinte auf Niederwild (zum Beispiel Hasen) und Flugwild (zum Beispiel Gänse) geschossen.

Die Flinte eignet sich hierfür, weil mit der Schrotmunition aufgrund ihrer größeren Streuung kleine und agile Tiere besser getroffen werden.

 

Schonzeitwaffen

Schonzeitwaffen sind speziell dafür da, während der Schonzeit von Schalenwild in erster Linie auf Raubwild und Raubzeug zu gehen. Häufig sind die Ziele Krähen, Elstern und vor allem Füchse.

Dabei wird häufig die leise Unterschallmunition eingesetzt. Auch die Jagdwaffen werden daher entsprechend nach geringer Geräuschbelastung gewählt. Es eignet sich dafür beispielsweise das Kaliber 12/70 bei der Flinte oder .22WMR, bzw. .22Hornet bei der Büchse. Es entstehen in dieser Zeit geringere Munitionskosten und es werden leichte Waffen mit geringem Rückschlag eingesetzt.

Mit diesen schwächeren Kalibern gilt es aber verantwortungsvoll umzugehen und sie nur bei den kleinen Tieren einzusetzen, die davon auch tatsächlich erlegt werden.

Denn viele dieser Kaliber dürfen auf Schalenwild nicht eingesetzt werden, da sie nicht den Mindestwert an Joule und den erforderlichen Kaliberdurchmesser erreichen.

In Joule wird die Aufprallenergie der Munition gemessen, sie muss mit der Langwaffe bei Rehwild mindestens 1000 Joule und bei sonstigem Schalenwild mindestens 2000 Joule betragen. Gemessen wird die Auftreffenergie immer auf eine Distanz von 100 m.

 

Kurzwaffen

Für den Fangschuss werden Kurzwaffen gebraucht. Diese kommen auf kurze Distanz zum Einsatz, wenn das bejagte Tier schon in einer Falle gefangen ist.

Außerdem können Kurzwaffen bei der Fang- und Baujagd sowie beim Erlegen der Tiere bei Wildunfällen eingesetzt werden. Darüber hinaus ist es aber verboten Kurzwaffen einzusetzen.

Es gibt zwei Arten von Kurzwaffen: den Revolver und die Pistole. Beim Revolver wird eine Trommel als Magazin und Patronenlager genutzt. Das macht ihn relativ leicht bedienbar. Die geladene Waffe kann unmittelbar eingesetzt werden.

Bei der Pistole hingegen wird das Magazin in den Waffensockel eingeschoben. Durch das Zurückziehen des so genannten Schlittens wird die Pistole geladen und entsichert.

Die Revolver sind leichter zu pflegen und zu warten, wohingegen Pistolen sich angenehmer mit sich führen lassen und weniger wiegen.

Zum Transport ins Revier geeignet sind Revolver mit einem vier Zoll Lauf. Größere werden zu sperrig.

Als Hersteller sind Glock, Heckler, Smith & Wesson oder SIG Sauer zu empfehlen, um nur einige zu nennen. Die Kosten für gute Revolver und Pistolen liegen bei 600-700 Euro.

Eine zuverlässige Pistole ist etwa die Glock 17 Gen 4 mit Kaliber 9 mm. Sie besitzt wechselbare Griffstücke, die eine optimale Einstellung auf die Handgröße des Nutzers ermöglichen. Sie kostet lediglich ab etwa 690 €.

 

Der richtige Transport von Jagdwaffen

Besitzer von Jagdscheinen sind unter engen Voraussetzungen berechtigt Jagdwaffen mit sich zu führen – einerseits in unmittelbarem Zusammenhang mit der Jagd, aber auch in Situationen, die nicht direkt mit der Jagd zu tun haben, aber für den Umgang mit der Waffe erforderlich sind. Ohne direkten Zusammenhang zur Jagd dürfen Jäger ihre Waffen beispielsweise nach dem Kauf nach Hause, zum Büchsenmacher oder zum Schießstand transportieren.

Ist kein direkter Bezug zur Jagd gegeben, muss die Waffe in einem geschlossenen Behältnis und nicht zugriffsbereit geführt werden. Es eignet sich dafür beispielsweise ein Futteral mit Schloss. Nicht zugriffsbereit bedeutet dabei, dass die Waffe nicht mit weniger als drei Handgriffen oder innerhalb von drei Sekunden bereit für den Schuss sein darf. Wie die Waffe muss sich auch die Munition in einem abgeschlossenen Behältnis befinden.

Auf dem Weg zur Jagd sind die Vorschriften wesentlich lockerer. Die Waffe und die Munition können unverschlossen (also zugriffsbereit) transportiert werden. Allerdings darf die Waffe auf keinen Fall geladen (also schussbereit) sein.

Wird auf dem Weg zur Jagd eine Übernachtung notwendig, darf die Waffe keinesfalls über Nacht im Auto aufbewahrt werden, da sie hier leicht entwendet werden könnte. Mindestens muss sie in einem verschlossenen Zimmer, besser noch in einem Safe aufbewahrt werden. Zusätzlich kann sie durch den Ausbau einzelner Teile und deren getrennter Verwahrung - am besten am Mann - gegen Diebstahl und fremden Gebrauch geschützt werden.

Immer gilt davon unabhängig aber, dass Waffenbesitzerkarte, Jagdschein und ein Ausweis stets beim Transport einer Jagdwaffe mitgeführt werden müssen und der Inhaber sich stets über die aktuell geltende Rechtslage informieren muss. Denn der Inhaber ist dafür verantwortlich und hat entsprechende Sorge zu tragen, dass hierbei alle geltenden Regeln und Gesetze beachtet werden.

 

Kosten für Jagdgewehre

Will man eine Jagdwaffe kaufen, lohnt es sich, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen.

Die günstigsten Büchsen erhält man für ca. 500 €. Allerdings liegen die Kosten für ein wirklich ordentliches Jagdgewehr bei um die 1500-2000 €.

Mit der Sauer 101 Classic XT kann man einen perfekten, wetterfesten Allrounder allerdings sogar schon für um die 1000 € erwerben.

Sehr hochwertige Büchsen von Blaser, Mauser und Sauer gibt es ab 3000 €. So gibt es die Sauer 404 Classic XT mit praktisch geräuschlosem Handspanner. Dazu kann der Abzugszüngel stufenlos an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Die Sauer 404 Classic XT kann dank Wechsellauf mit nahezu allen gängigen Kalibern geschossen werden und verfügt über einen in das Gehäuse eingefrästen Sattel für die Schwenkmontage, der eine sehr niedrige Montage des Zielfernrohres ermöglicht.

Flinten gibt es bereits unter 1000 € in guter Qualität, jedoch sollten auch hier mindestens 500 € investiert werden. In der Preisklasse von 2000-2500 € gibt es sehr qualitative Flinten.

Bockflinten kosten dagegen schnell über 2000 € und bis zu 3000 €.

Dazu kommen bei der Büchse noch Kosten für ein entsprechendes Zielfernrohr. Es gilt dabei, dass Qualität von Büchse und Zielfernrohr in etwa im Gleichschritt gehen sollten.

Ein teures Zielfernrohr bringt wenig Ertrag, wenn die Jagdwaffe nicht gut verarbeitet ist und schlechte Schussleistung bietet. Umgekehrt kann eine hochwertige Waffe ohne ein wirklich gutes Zielfernrohr auch nicht optimal genutzt werden.

 

Was man beim Waffenkauf bedenken sollte

Da man die Jagdwaffe vor dem Kauf meist nicht testen kann, sollte man sich vorher gut überlegen, wofür und wann sie eingesetzt werden soll. Dann kennt man bereits seine Bedürfnisse für das Jagdgewehr und kann sich entsprechend beraten lassen.

Allerdings kann man im Geschäft zumindest das Handling und die Lage der Jagdwaffe testen.

Ist das Jagdgewehr etwa für die Pirsch gedacht, sollte es leicht und handlich sein, während es bei der Ansitzjagd auch etwas schwerer sein darf, da es ja aufgelegt wird.

Sollen Nieder- und Flugwild bejagt werden, eignet sich aufgrund der Streuung der Schrotmunition eine Flinte am besten. Für Schalenwild ist eine Büchse notwendig.

Halbautomaten eignen sich wegen der leichteren Bedienung gut für Anfänger, die schnell einen zweiten Schuss abgeben wollen. Durch den lauten Ladehebel werden die Tiere aber auch schnell nach dem ersten Schuss verscheucht. Allerdings ist der Schussknall mit regulärer Munition ohnehin lauter als der Ladehebel, weshalb dieser Vorteil nur bei Unterschallmunition relevant wird.

Grundsätzlich muss natürlich darauf geachtet werden, ob überhaupt eine Rechtsgrundlage für den Erwerb der Waffe vorhanden ist. Der Jäger braucht dafür neben der Waffenbesitzkarte einen gültigen Jagdschein. Die Waffe, die er erwerben möchte, muss für die Jagd geeignet sein und er darf die Anzahl der erlaubten Kurzwaffen (zwei) nicht überschreiten.

Insbesondere beim Kauf von Gebrauchtwaffen muss darauf geachtet werden, dass auch der Verkäufer, die Waffe legal besitzen durfte und diese eingetragen war.

Außerdem sollte man den einwandfreien Zustand genau überprüfen. Bei Büchsen ist zudem die Art der Montage ein wichtiges Kriterium. Passt sie nicht zu dem eigenen oder noch zu erwerbenden Zielfernrohr und muss umgebaut werden, entstehen Kosten in Höhe von mehreren hundert Euro.

 

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