Der Wildkamera - Ratgeber

Was ist eine Wildkamera?

Dies ist eine Kamera die zur Wildbeobachtung dient, ohne selbst vor Ort sein zu müssen. Sich vor der Wildkamera bewegende Objekte werden von dem integrierten Bewegungsmelder erfasst, dadurch wird unmittelbar das Foto ausgelöst.

Wofür nutzt man eine Wildkamera?

Der eigentliche Sinn einer Wildkamera besteht darin, unentdeckt Bilder vom Jagdrevier zu machen. Das Wild sollte dabei möglichst ungestört sein, damit unverfälschte Wildaufnahmen im natürlichen Lebensraum des Wildes entstehen. Natürlich kann man Wildkameras und Fotofallen anderweitig einsetzen. So z.b. zum Ertappen von Dieben, Vandalen oder illegaler Müllablader. Objekte- sowie Personenüberwachung ist ebenso möglich, sowie das Dokumentieren von Baumaßnahmen oder Pflanzenwachstum. Oder man stellt die Kamera einfach mal im heimischen Garten auf und wundert sich wer da alles sein Unwesen treibt.

Die Technik einer Wildkamera.

Generell ist jede Wildkamera eine wettergeschütze, über einen Bewegungsmelder gesteuerte Digitalkamera. Trotzdem gibt es wichtige technische Unterschiede, die wir im folgenden aufzeigen:

Blitz:

  • Infrarot Blitz: Ein anderes System verfolgen die LED-IR-Blitze, welche mit Infrarotlicht arbeiten. Mit dem Rotlicht entstehen jedoch nur schwarz/weiß Bilder bei Dunkelheit. Da der grelle weiße Blitz entfällt ist die Fotofalle kaum von Dritten zu entdecken. Lediglich ein rotes Glimmen ist zu sehen.
  • schwarz Blitz: Das neuste Blitz-System arbeitet wie der Infrarotblitz zusätzlich nur mit einer Filterfunktion. Diese filtert das für Menschen und Tiere sichtbare Farbspektrum heraus, so wird der schwarze Blitz unsichtbar. Leider ergibt sich durch den Filter eine verschlechterte Blitzreichweite.
  • weißer Blitz: Kameras mit dem klassischen weißen Blitz ermöglichen eine gute Ausleuchtung sowie Farbaufnahmen in der Nacht. Ein Nachteil ist, dass die Kamera schnell ihren Standort verrät und somit schnell von jemand entwendet werden kann.

Auslöseverzögerung: Hierbei zählt der Verwendungszweck, wird die Kamera an einer Stelle aufgestellt an der man schnelle Motive erwartet, sollte sie sehr schnell auslösen. Wenn die Kamera zu langsam auslöst, ist auf dem Foto nichts oder wenig von dem fotografierten Objekt zu sehen. An Aufstellorten an denen das Zielobjekt länger verharrt, ist dies kein Problem.

Display: Es gibt Kameras mit kleinen Bildschirmen zum Auslesen von Bildern. Dies ist aber nicht zwingend notwendig, da die Bilder auch auf Handlesegeräten oder Digitalkameras mit SD-Karte ausgelesen werden können. Zum Einstellen besitzt so ziemlich jede Kamera ein kleines Display. Meist erkennt man darauf neben dem Einstellmenü auch Bildanzahl sowie Batteriezustand.

Bildqualität: Wird zum einen von den verwendeten Kamerakomponenten bestimmt zum anderen durch die Ausleuchtung sowie die Anzahl der Megapixel. Bei Letzterem muss man zwischen Megapixel und interpolierten Megapixel (hinzugerechnete Bildpunkte) unterscheiden. „Echte“ Megapixel sind in der Regel besser als interpolierte, gerade beim vergrößern von Bildern gibt es große Unterschiede.

Betriebsarten:

  • Bildermodus: In diesem Modus werden in der Regel Einzelbilder geschossen. Allerdings bieten die meisten Kameras die Serienbildfunktion an. Diese ermöglicht eine Bildfolge von meist 1-4 Bilder hintereinander mit einem Zeitabstand von 1-5 Sekunden. (Bei einigen Modellen auch variabel einstellbar)
  • Videomodus: In der Betriebsart Videomodus werden kleine Videosequenzen aufgenommen, die in der Regel eine Laufzeit von 5-60 Sekunden haben. Die meisten Kameras bieten eine Tonaufnahme. Man sollte aber bei dieser Funktion beachten, dass die IR-LED´s während der gesamten Aufnahme leuchten, somit tritt erhöhter Batterieverbrauch auf und die Kamera ist sichtbar.

Diebstahlschutz: Zum Schutz vor Dieben gibt es eine PIN-Code zum Schutz ihrer Daten. Zum Anderen gibt es diverse Schutzgehäuse, Schlösser und Kabelschlösser die zum Schutz vor Dieben dienen sollen. Manche Kameras bieten auch integrierte Ösen um ein Kabelschloss zu befestigen. Des Weiteren ist es zu empfehlen die Kamera möglichst so aufzustellen das es Diebe schwer haben ran zu kommen.

Wildkamera-Hersteller

Dörr: Die Firma wurde 1973 von Herman Dörr gegründet und hat sich seither einen guten Namen im Kamerabereich geschaffen. Aus diesem Grund haben wir uns für die gesamte Wildkameraproduktpalette entschieden. Dörr bietet eine der kleinsten Kameras auf dem Markt an die SnapShot Mini.

Minox: Walter Zapp gründete die Firma Minox GmbH im Jahr 1945 in Wetzlar. Minox wurde bekannt durch die revolutionäre Minox Kleinstkamera die damals schon zu Spionagezwecken eingesetzt wurde. Diese Spionagekamera wurde stetig weiterentwickelt und bis 2012 gebaut. Wer so viel Erfahrung mit Spionagekameras hat kann nur gute Wildkameras bauen. Eine sehr beliebte Kamera ist die DTC-500 die recht klein gehalten ist.

Moultrie: Moultrie ist eine renommierte amerikanische Firma die über 30 Jahre Erfahrung im Jagdbereich mit Futterstellen und Wildkameras hat. Alle Produkte werden in Ihrem eigentlichen Einsatzbereich entwickelt und verbessert. Die beliebteste Moultrie Kamera ist die M-880 die mit ca. 33m die beste Blitzausleuchtung aller Moultries hat.

Spypoint: Die Firma wurde von zwei jagdbegeisterten Brüdern in Kanada und Amerika gegründet. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte an ambitionierte Jäger weltweit und entwickelt mit seinem Ingenieursteam die Produkte stets weiter. Die Spypointkameras zeichnen sich durch ihre hervorragende Auslösezeit aus. Sehr beliebt die Spypoint BF-8 8 Megapixel und eine Auslösezeit von 0,8sec sprechen für sich.

Unsere Aktion für Sie: Nutzen Sie unsere Spar-Angebote in dem Set findet man alles was man zum starten benötigt. Eine 16GB SD-Speicherkarte und Varta Marken Batterien.

Fazit: Für jeden Anwendungsbereich gibt es die richtige Wildkamera, deswegen ist es schwer eine vorab Empfehlung zu geben, ohne den genauen Einsatzzweck zu kennen. Mit unserem Produktberater finden Sie mit Sicherheit die richtige Kamera für Ihren Einsatzzweck. Sollten Sie dennoch unschlüssig sein steht Ihnen unser kompetentes Team gerne mit einer Beratung zur Seite.

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